Das Persönliche Budget

Es geht um das Persönliche Budget, eine brandneue Möglichkeit der Wiedereingliederung, die seit 2008 gesetzlich verankert ist. Somit hat jeder, der behindert ist oder von Behinderung bedroht ist, einen Anspruch auf das Persönliche Budget.

Zunächst wird erklärt, was das Persönliche Budget überhaupt ist (Was ist das?). Die wichtigsten Fragen zum Persönlichen Budget beantwortet das Kapitel mit Frage und Antwort. Es folgt ein kurzer Abriss der sozialrechtlichen Grundlagen und dann der Gesetzestext zum Persönlichen Budget. Unter Ablauf wird dann das Verfahren besprochen. Danach erfolgt die Besprechung der verschiedenen Möglichkeiten, unter denen man ein Persönliches Budget beantragen kann. In Folge geht es um die Besonderheiten des trägerübergreifenden Budgets. Danach geht es darum, wie das Persönliche Budget im Zusammenhang mit einer Arbeit genutzt werden kann. Im Bericht schildert ein Antragsteller seine persönlichen Erfahrungen mit der Beantragung seines Persönlichen Budgets. Zu guter letzt werden die Widerstände und Hindernisse besprochen, denen der Antragsteller seitens der anderen am Verfahren beteiligten Parteien begegnen kann.
Zusätzliche Informationen zum Persönlichen Budget finden sich auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (www.budget.bmas.de). Dort findet sich auch der
 Bericht der Bundesregierung zur Ausführung der Leistungen des Persönlichen Budgets nach § 17 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX). Lesenswert ist auch die Seite  www.einfach-teilhaben.de. Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat vorläufige Handlungsempfehlungen zum Persönlichen Budget ausgearbeitet. Diese sind unter  www.bar-frankfurt.de als PDF-Datei erhältlich.
Auch die Bundesagentur für Arbeit hat Handlungsempfehlungen erarbeitet, die unter www.arbeitsagentur.de  unter dem Suchbegriff „Handlungsempfehlungen Persönliches Budget“ zu
 finden sind.
Die gemeinsamen örtlichen Servicestellen der Rehabilitationsträger bieten behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen und ihren Vertrauenspersonen Beratung und Unterstützung bezüglich des Persönlichen Budgets an. Bei der Suche nach einer naheliegenden Gemeinsamen Servicestelle hilft www.reha-servicestellen.de.
Vielfältige Informationen und Beratung zum Persönlichen Budget erhält man auch vom „Kompetenzzentrum Persönliches Budget des PARITÄTISCHEN“,Oranienburger Straße 13-14, 10178 Berlin, Tel. 030 24533, E-Mail: budget@paritaet.org, Internet: http://www.budget.paritaet.org und http://budgetaktiv.sozialzentrale.de/ .

Quellen :

  • "Das Persönliche Budget" - Handreichung des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern
  • "Das Persönliche Budget" - Handreichung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
  • "Das Persönliche Budget in einfacher Sprache" - Handreichung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
  • "Das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung - Hemmnisse, Forderungen, Chancen" (Hg. Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V., Berlin 2010)

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