Fördermittel

Fördermittel

Fördermittel beantragen
Finanzielle Zuschüsse gewähren

  • öffentliche Verwaltungen (Sozialamt, Gesundheitsamt, Bürgermeisteramt, Landratsamt usw.)
  • örtliche und regionale Geschäftsstellen von Wohlfahrtsverbänden (Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden)
  • Kirchengemeinden
  • Stiftungen
  • gesetzliche Krankenkassen

Zunächst die Bedingungen (Richtlinien und Antragsfristen abklären). Welche Voraussetzungen muss die Gruppe erfüllen ? (Vereinsstatus, Gemeinnützigkeit, Verbandszugehörigkeit) Welche Angaben sind erforderlich ? Zusätzliche nützliche Tips für den Antrag ?
Der Antrag ist sorgfältig zu formulieren. Auf die äußere Form ist zu achten. Aufstellung der zu erwartenden Kosten beilegen, - wer Geld gibt, möchte ja schließlich wissen, wofür es ausgegeben wird ! Von allen Schreiben ist eine Kopie anzufertigen.
Bei vielen Verwaltungen und Organisationen setzen sich in der Selbsthilfeförderung vereinfachte Verfahren durch, weil es ja auch in der Regel um vergleichsweise geringe Beträge geht.
KISS einsetzen
Die Selbsthilfekontaktstelle gibt Hinweise, Hilfestellung und eventuell noch weitere Fördertips. Schwierige Fragen bezüglich der Zuwendungen sind am Besten mit dem Finanzamnt abzuklären.
Förderung durch die öffentliche Hand
Die Länder und Kommunen sind nicht zur Hilfe verpflichtet. Dennoch werden die Gruppen im Rahmen der freiwilligen Leistungen gefördert. - auf kommunaler Ebene meist vom Gesundheits- oder Sozialamt. In einigen Kommunen und Bundesländern gibt es auch spezielle Selbsthilfe-Töpfe. Wie die Selbsthilfeförderung durch die entsprechenden Ministerien der Bundesländer (Sozial- und Gesundheitsministerium) aussieht, wird in zweijährigem Abstand von NAKOS erhoben und dokumentiert.
Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen
Die Krankenkassen zeigen ein verstärktes Interesse an der Arbeit von gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen. Das liegt auch an den positiven Wirkungen von Selbsthilfegruppen (Aufklärung und Information von Betroffenen, günstigere Bearbeitung und Verarbeitung von Krankheiten), von denen auch die eigenen Versicherten profitieren sollen.. Auch bestehen Hoffnungen auf kostendämpfende Effekte, wobei ein rationeller und zielgenauer Einsatz von Kassengeldern sowie die präventive Verhinderung von Kosten ja durchaus im Interesse aller Beteiligten liegen.
Seit 1992 gibt es eine gesetzliche Grundlage für die Selbsthilfeförderung durch die gesetzlichen Krankenkassen im §20, SGB V. Im Rahmen der Gesundheitsreform 2000 ist diese Förderregelung verbindlich geworden :
(1) Die Krankenkasse soll in der Satzung Leistungen zur primären Prävention vorsehen, die die in den Sätzen 2 und 3 genannten Anforderungen erfüllen. Leistungen zur Primärprävention sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen beschließt gemeinsam und einheitlich unter Einbeziehung unabhängigen Sachverstandes prioritäre Handlungsfelder und Kriterien für Leistungen nach Satz 1, insbesondere hinsichtlich Bedarf, Zielgruppen, Zugangswegen, Inhalten und Methodik.
(2) Die Ausgaben der Krankenkassen für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben nach Absatz 1 und nach den §§ 20a und 20b sollen insgesamt im Jahr 2006 für jeden ihrer Versicherten einen Betrag von 2,74 Euro umfassen; sie sind in den Folgejahren entsprechend der prozentualen Veränderung der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 des Vierten Buches anzupassen.

Das „Verzeichnis der Krankheitsbilder“ und „die gemeinsamen und einheitlichen Grundsätze zur Förderung der Selbsthilfe“ kann über NAKOS eingesehen werden.
Im Vorfeld sind die Fördermöglichkeiten und das Förderverfahren zu klären. Bei den Formalitäten der Beantragung finanzieller Zuschüsse kann man sich von KISS unterstützen lassen.
Siehe hierzu auch "Zur Förderung der Selbsthilfe.pdf".
Fordern
Die Gruppe soll günstige Rahmenbedingungen für die Arbeit schaffen und ihre Wünsche und Erfordernisse darstellen. Politiker in der Kommune, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete, Vertreter der Krankenkassen können angesprochen werden, damit diese Fördermöglichkeiten schaffen oder verbessern.

  • Unternehmen
  • Sparkassen und Banken
  • örtliche Unternehmen

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