Öffentlich werden

Öffentlich werden
Es ist ein Anliegen der Gruppe, öffentlich zu werden. Es geht darum, die Krankheit und die damit verbundene Problematik bekannt zu machen, andere Gleichbetroffene aufzuklären, auf Missstände hinzuweisen und Vorschläge zu Gehör zu bringen.

Gründe

  • eine Versammlung breit anzukündigen
  • gezielt bestimmte Interessenten einzuladen
  • das Thema der Gruppenarbeit bekannt zu machen
  • eine Kampagne durchzuführen für oder gegen bestimmte Zustände oder Maßnahmen in der Versorgung oder der Politik
  • die Öffentlichkeit zu informieren über bestimmte Probleme
  • neue Mitglieder für die Gruppe zu gewinnen

Arten der Öffentlichkeit

  • Lokalzeitungen
  • Artikel veröffentlichen
  • im Veranstaltungskalender Termine bekannt geben
  • eine Anzeige aufnehmen
  • Leserbriefe der Gruppe abdrucken
  • Lokalradio
    • Bericht über die Gruppe im Morgenmagazin
    • Termine von Veranstaltungen bekanntgeben
  • Lokalfernsehen
  • Bericht über die Gruppe im Morgenmagazin
  • Termine von Veranstaltungen bekanntgeben
    • Aushänge und Plakate
    • Ankündigung von Veranstaltungen und Gruppentreffen
  • Informationsstände
  • persönlicher Kontakt mit den Interessierten
  • Gewinnung neuer Mitgliedern
  • Weihnachtsmärkte, Flohmärkte, Fußgängerzone, Veranstaltungen anderer Gruppen, Gesundheitsmesse, Selbsthilfegruppentage
  • Genehmigung beim Ordnungsamt / Veranstalter einholen bzw. sich anmelden
  • Tisch mit Flugblättern und Broschüren in ausreichender Anzahl
  • Verzeichnisse
    • Einträge in Verzeichnisse bringen Resonanz, auf die man vorbereitet sein muss.
    • Telefonbuch
    • Stadtführer
    • psychosozialer Wegweiser
    • Spalte „wichtige Adressen“ in der Lokalzeitung
    • Sebsthilfegruppen-Verzeichnisse
    • Mund-zu-Mund-Propaganda am effektivsten

Risiken

  • Ein Mitglied steht im Rampenlicht und erscheint nun wichtiger als die Anderen
  • Überforderung von namentlich erwähnten Mitgliedern durch die Resonanz
  • verzerrte oder falsche Darstellungen

Risiken vermeiden

  • Auf den inneren Zusammenhalt achten und darauf, dass die gemeinsame normale Arbeit nicht gestört oder gar behindert wird
  • Mehrere sollten die Öffentlichkeitsarbeit erledigen. Die Mitglieder sollen sich abwechseln damit sie nicht zu belastend und zeitaufwendig wird
  • Zu viele neue Mitglieder können schnell zur Überforderung werden. Eventuell sollten die Neuen eine neue Gruppe bilden
  • Persönliche Details abändern und Pseudonyme verwenden
  • Möchten die Mitglieder überhaupt gefilmt / fotografiert werden ?
  • Redaktion der Journalisten könnte als Kontaktadresse fungieren
  • Presseartikel schon vor der Drucklegung gegenlesen
  • Eine Selbsthilfegruppe ist keine Versorgungseinrichtung. Also nicht versuchen, zu viele Bedürfnisse oder ungerechtfertigte Hoffnungen zu wecken, welche die Gruppe gar nicht befriedigen kann.

Kommende Termine

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