Organisation der Selbsthilfegruppe

Organisation der Selbsthilfegruppe
In einer kleinen Gesprächsgruppe kommen sechs bis zwölf Personen zusammen, um regelmäßig über ihre gemeinsamen Probleme, Schwierigkeiten und Anliegen z reden. Die Gruppe organisiert sich partnerschaftlich und gleichberechtigt. Es gibt einen Moderator, eine einfache Tagesordnung und kaum Formalien. Das Gruppengespräch sollte sich wie von selbst ergeben und es wird kein spezielles Programm benötigt.

Deeskalation bei Störungen
Störungen können durch Selbstreflexion, durch Erfahrungsaustausch mit anderen Gruppenmitgliedern oder durch Beratung mit einem Außenstehenden wie etwa einem Mitarbeiter der KISS behoben werden.

Aktive Teilnehmer
Jedes Mitglied sollte irgendwann einmal eine Tätigkeit übernehmen. Möglichst viele Mitglieder in der Gruppe sind an den Aufgaben, die die Gruppe zu erledigen hat, zu beteiligen. Die Konzentration zu vieler Aufgaben auf eine einzige Person oder kleine Gruppe schafft ungünstige Abhängigkeiten und Belastungen, welche weder für die Gruppe noch für die Beteiligten günstig sind.

Entscheidungsbefugnis
Die Selbsthilfegruppe ist basisdemokratisch angelegt. Entscheidungen werden von allen anwesenden Mitgliedern gemeinsam getroffen. Ein zu wählender Sprecherrat oder eine Kommission sind bei der anvisierten Gruppengröße nicht erforderlich.

Vereinseinbettung
Die Selbsthilfegruppe ist in einen gemeinnützigen und eingetragenen Verein eingebettet, damit Spenden und Bußgelder eingeworben und Fördermittel beantragt werden können.

Interessenvertretung
Die Vertretung der Interessen der Selbsthilfegruppe wird zunächst durch den Verein gewährleistet. Dieser soll später Mitglied werden bei TLPE, BPE und DGSP.

Koordinierungsgruppe
Die Leitung der Organisation der Selbsthilfegruppe übernimmt eine Koordinierungsgruppe

Kommende Termine

Benutzeranmeldung