Termine Altenburger Psychoseseminar 2017

Das Psychoseseminar des Altenburger Trialogs findet am jeweils zweiten Dienstag des Monats statt. Es findet statt von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Treffpunkt ist das Café HORIZONTE Treff im Erdgeschoss des Psychosozialen Diakoniezentrums der HORIZONTE gGmbH in der Ossietzky-Straße 19 in 04600 Altenburg. In den Monaten mit Ferien finden keine Seminare statt.
Wir halten zusätzlich sogenannte Wanderseminare ab, um auch Zielgruppen im Altenburger Land zu erreichen, denen es ansonsten nicht möglich ist, dem Altenburger Trialog beizuwohnen.
Protokolle und Material zu bereits stattgefundenen Veranstaltungen finden sich hier.

Termine des Altenburger Trialogs 2017

10.01.2017 Die Kunst in mir Psychische Ausnahmezustände, die psychisch Kranke durchleben, rufen oftmals schlafende Begabungen wach. Es geht darum, ob Kunst gesund machen kann und ob psychische Krankheit eine Begabung oder gar ein Geschenk ist. Der Künstler Enrico Grunert ist Betroffener und erzählt gerne aus dem Nähkästchen.
14.02.2017 Wi(e)der die Gewalt Zwang und Gewalt in der Psychiatrie ganz offensichtlich wieder im Kommen? Die Thematik beschäftigte das Bundesver­fassungsgericht und den Bundesgerichtshof. Auch die Politik mischt mit - geht es doch um die Umsetzung der UN-­Behindertenrechtskon­vention auch in den deutschen Psychiatrien. Wie steht es um die grundgesetzlich garantier­te Unantastbarkeit der Person? Es geht bei diesem Psychoseseminar auch um die aktuell verfügbaren Fallzahlen, die Psychodynamik von Zwang und Gewalt in der Psychiatrie, die rechtlichen Voraussetzungen, bewährte Vermeidungsstra­tegien und die Möglichkeiten der Betroffenen, Zwang und Gewalt abzuwenden.
Der Be­troffene Rainer Stötter vom Verein Einblicke e.V. leitet durch dieses spannende Thema.
14.03.2017 Der fünfzigste Trialog - Jubiläumsveranstaltung Das Psychoseseminar hat Grund zu Feiern: Die fünfzigste Veranstaltung begehen wir mit einer gemeinsamen Rückschau, gemeinsamen Gesprächen, einer Überraschung.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt – es bewirtet Sie das Café HORIZONTE Treff. Melden Sie sich bitte – wenn möglich – an unter der Nummer 03447-31 70 75 (Einblicke e.V.) , damit wir besser planen können
09.05.2017 Ausschleichen einer Psychopharmakotherapie Üblicherweise erhalten Menschen mit psychischen Erkrankungen, die Medikamente bekommen, von professioneller Seite eher den Rat, die Medikation dauerhaft einzunehmen. Aufgrund besserer Kenntnisse und Informationen über häufige Nebenwirkungen und erlebter deutlicher Einschränkungen möchten viele dieser Patienten die Medikamente nicht auf Dauer, geringer dosiert oder gar nicht mehr einnehmen. Durch das spannende Thema führt uns Herr Prof. Dr. med. Stefan Dhein, unter anderem Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie; er ist Amtsarzt und Leiter des Fachdienstes Gesundheit in Altenburg.
12.09.2017 Der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDi) im Einsatz Der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDi) bietet Beratung und Hilfen für Menschen mit Suchterkrankungen, für gerontopsychiatrisch erkrankte Menschen und für Menschen mit psychischen Erkrankungen Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Angehörige, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen können sich an den Sozialpsychiatrischen Dienst wenden. Frau Katja Dreier vom Altenburger SPDi berichtet von ihrer Arbeit
14.11.2017 Entlassung aus dem stationären Maßregelvollzug - und dann? - Forensische Nachsorge in Altenburg Es geht darum, wie der Werdegang verläuft, den Patienten aus der Forensik in die komplementären Einrichtungen nehmen. Wie gestaltet sich die Arbeit mit forensischen Patienten.
Herr Norman Dinh von der HORIZONTE gGmbH gestaltet einen kleinen Ausblick und gibt Anregungen für das Leben nach dem Maßregelvollzug.
12.12.2017 Gemeinsam über den Rubikon – Motivation im psychiatrischen Alltag Jeder Veränderungsprozess ist schwierig und damit für den Patienten in sich widersprüchlich: Wer in Therapie kommt, hat eine Tendenz, sich und sein Problem zu verändern, in einer Psychotherapie mitzuarbeiten, Strategien umzusetzen und Interventionen zu folgen. Doch existiert oft die gegenläufige Tendenz, "alles beim Alten zu lassen", sich nicht auf Risiken einzulassen und damit Strategien in der Therapie nicht umzusetzen und Interventionen nicht zu folgen. Über die therapeutischen Strategien zur Stärkung der Änderungsbereitschaft von Patienten spricht Dr. med. Christian Schäfer, der Chefarzt der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg.

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