Gemeinsamer biologischer Nenner für psychische Erkrankungen

Gemeinsamer biologischer Nenner für psychische Erkrankungen

Neuroimaging-Studie: Gehirnvolumen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern an den gleichen Stellen verringert

Jülich, 11. Februar 2015 – Veränderungen in der Hirnstruktur stimmen bei einer Vielzahl von psychischen Erkrankungen überraschend gut überein. In einer Meta-Analyse über alle bisher verfügbaren Neuroimaging-Studien mit insgesamt über 7.000 Patienten-Daten wiesen unterschiedliche Krankheitsbilder wie Schizophrenie, Depression und Angststörungen eine ganz ähnliche Verringerung der grauen Hirnsubstanz in bestimmten Hirnbereichen auf. Die betroffenen Regionen sind unter anderem für Selbstregulation und zielgerichtetes Handeln zuständig. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift JAMA Psychiatry erschienen (DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2014.2206).

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