Studie zeigt: E-Zigaretten sind mit giftigen Chemikalien belastet

02.03.2015

Studie zeigt: E-Zigaretten sind mit giftigen Chemikalien belastet

»E-Zigarette« ist nur einer der gängigen Namen für elektronische Nikotin-Abgabesysteme, andere sprechen von E-Cigs oder Vapern. Leider gibt es zurzeit noch keine international verbindlichen Sicherheitsstandards für E-Zigaretten und die erheblichen Mengen an darin enthaltenen Giftstoffen. In den Verdampfer-Flüssigkeiten wurden u.a. Formaldehyd und Acetaldehyd nachgewiesen. Japanische Gesundheitsexperten warnen vor diesen krebsauslösenden Chemikalien im Dampf verschiedener E-Zigaretten.

Bei der Kritik an E-Zigaretten ist Zurückhaltung geboten, denn weltweit verdanken es ihnen Millionen Menschen, von den üblichen »Krebs-Stäbchen« losgekommen zu sein. Außerdem wird ins Feld geführt, dass manche E-Zigaretten überhaupt kein Nikotin enthalten. Aber was passiert, wenn Sie Betriebsflüssigkeit (Formaldehyd) rauchen – werden Sie dann langsam »einbalsamiert«?

Was passiert, wenn Sie Acetaldehyd rauchen, das in der Industrie zur Herstellung von Säuren und anderen Chemikalien verwendet wird – werden Sie zu einem wandelnden Säurefass? Zerstören Sie Ihre eigenen Abwehrkräfte, Ihre Lebenskraft und Ihre guten Bakterien? Das sollten wir uns besser genau anschauen.

Eine der bei der Studie untersuchten E-Zigaretten enthielt zehnmal mehr Karzinogene als eine normale Zigarette, wie Dr. Naoki Kunugita und das Forscherteam am National Institute of Public Health in Japan mitteilten. Wie ist das möglich? Es passiert, wenn der Draht, der die Flüssigkeit verdampft, zu heiß wird. Haben Sie die richtige Lithium-Batterie? E-Zigaretten enthalten keinen Tabak, also hat die [US-Lebensmittelsicherheits- und Arzneimittelzulassungsbehörde] FDA derzeit keine Handhabe dagegen. In Japan ist die Lage ähnlich.

Allerdings unterliegen die »ENDS« (electronic nicotine delivery systems) in Japan dem Arzneimittelgesetz. Wird Big Pharma alle Rechte für E-Zigaretten in Amerika kaufen und mit der FDA und Diktator Obama zusammen ein neues Regelwerk für Besteuerung und Herstellung erarbeiten, Patente vergeben und Gesetze erlassen?

Die meisten E-Zigaretten enthalten große Mengen an Schwermetallen wie Blei, Nickel und Chrom, hauptsächlich in den Kartuschen. Chrom gibt es im Zigarettenrauch nicht, also ist durch die E-Cigs ein neuer Faktor hinzugekommen, während andere Schadstoffe bei den »Dampfern« weggefallen sind. Es stellt sich die Frage: Was ist mit Babys und Kindern, die diese schwermetallhaltigen Dämpfe einatmen? Was wird aus »Passivrauchern«, die dieses Nikotin einatmen?

Sollten E-Zigaretten in öffentlichen Räumen verboten werden? Eine Studie der University of Southern California (USC) ergab Hinweise auf die Gefährlichkeit von passivem Einatmen der E-Dämpfe. E-Cigs geben Schadstoffe in die Luft ab, darüber gibt es keine Diskussion.

Anders gesagt, es geht um mehr als Aromen und Nikotin. Natürlich gibt es kein Ammoniak, keine Pestizide und Bleichmittel mehr, aber deshalb sind E-Zigaretten für Kleinkinder noch lange nicht unbedenklich.

Bei der USC-Studie waren die Nickelwerte im Dampf von E-Zigaretten viermal höher als in normalem Zigarettenrauch, ein Anlass zur Sorge. Die Untersuchung wurde an der Viterbi School of Engineering der USC durchgeführt und in der Zeitschrift Environmental Science: Processes & Impacts veröffentlicht.

Die gute Nachricht über E-Zigaretten

Elektronische Zigaretten sind eine »deutlich sicherere Alternative« zu herkömmlichen Zigaretten, sagt Kingsley Wheaton, Sprecher des Tabakkonzerns British American Tobacco.

Natürlich ist nichts »vollkommen sicher«, aber verglichen mit einer Zigarette sind E-Cigs hundertmal sicherer. Bei Menschen, die auf E-Zigaretten umsteigen, kommen Riech- und Geschmackssinn innerhalb von einem Monat zurück. Außerdem werden Depressionen, aber auch Angst und Spannungen, deutlich gemindert, weil Tausende Chemikalien, vor allem die Pestizide, wegfallen.

Die Organe brauchen nicht so hart zu arbeiten, um alle Giftstoffe auszufiltern, das Zentralnervensystem wird weniger stark belastet. Also muss auch das Herz nicht so schwer arbeiten, obwohl Nikotin nach wie vor die Venen verengt, was mit der Zeit gefährlich werden kann.

Quellen:

dailymail.co.uk

naturalnews.com

naturalnews.com

14andout.com

naturalnews.com

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