Tschechischer Botschafter in Deutschland plädiert für grenzüberschreitende Drogenprävention

Tschechischer Botschafter in Deutschland plädiert für grenzüberschreitende Drogenprävention

Der neue tschechische Botschafter in Berlin möchte, dass Deutschland und Tschechien bei der Drogenprävention künftig noch enger zusammenarbeiten. Wie Tomáš Jan Podivínský im Gespräch mit der Presseagentur ČTK sagte, funktioniere die grenzüberschreitende Kooperation im Kampf gegen Crystal Meth (Pervitin) bereits sehr gut. Dies gelte sowohl für die Innen- und Justizministerien als auch für die Polizei, auf Bundesebene genauso wie auf föderaler Ebene. Um zu verhindern, dass junge Menschen in die Drogenabhängigkeit rutschen, möchte der Botschafter, dass sich die Bildungsministerien noch besser austauschen und grenzüberschreitend über die Gefahren von Crystal Meth informieren.

Weitere bedeutende Themen für die tschechisch-deutschen Beziehungen sind laut Podivínský die Energiepolitik, der Ausbau der Zugverbindungen und die Verbesserung der Elbe-Schifffahrt. Das früher so konfliktbeladene Thema der Vertreibung spiele keine so bedeutende Rolle mehr wie vor zehn Jahren, so der Botschafter weiter. Die bilateralen Beziehungen seien insgesamt auf einem hervorragenden Niveau. Tomáš Jan Podivínský hat sein Amt als tschechischer Botschafter zu Beginn des Jahres angetreten.

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