Schizophreniebehandlung mit Cannabidol

Der Nervenarzt Markus Leweke behandelt Menschen mit Schizophrenie mit einem Wirkstoff aus der Hanfpflanze Cannabis. Wie Leweke und sein Team im Fachblatt Translational Psychiatry berichten, erwies sich Cannabidiol, kurz CBD als ebenso gut wirksam wie Amisulprid. Mehr noch: Es war besser verträglich als das Psychopharmakon, das zur Gruppe der Antipsychotika gehört, Bewegungsstörungen und Gewichtszunahme hervorrufen und das Diabetesrisiko erhöhen kann, meldet der Tagesspiegel am 8.06.

Allerdings warnt Leweke Menschen, die an Schizophrenie leiden, vor einer Selbstbehandlung mit Cannabis. Man würde den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, denn in der Pflanze dominiert in der Regel die berauschende Substanz THC. Alles könnte sich also verschlimmern

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/kolumne-dr-wewetzer-mit-hanf-gegen-de...

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