Mitbewohnerin getötet - neun Jahre Haft und Psychiatrie

05.02.15
Mitbewohnerin getötet - neun Jahre Haft und Psychiatrie

Potsdam - Die Potsdamer Richter sind davon überzeugt, dass ein 32-Jähriger seine Mitbewohnerin im betreuten Wohnen erwürgt hat. Neun Jahre Haft wegen Totschlags lautete das Urteil des Landgerichts Potsdam am Donnerstag für den Mann. Außerdem veranlassten die Richter seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der Mann ist psychisch beeinträchtigt. Laut Urteil hat er im Juni 2013 eine gleichaltrige Mitbewohnerin in Brandenburg/Havel erst geschlagen und dann erwürgt. Der Mann hatte die Vorwürfe bestritten. Seine Verteidigung hatte Freispruch beantragt. Ihn belasteten jedoch DNA-Spuren. Das Gericht folgte größtenteils der Staatsanwaltschaft, die zehn Jahre Haft gefordert hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Erscheinungsdatum: 
05.02.2015
Fundstelle: 
http://www.welt.de/regionales/berlin/article137165130/neun-Jahre-Haft-und-Psychiatrie.html

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