Südtirol: 4500 Jugendliche leiden unter einer psychischen Störung

Artikel vom Dienstag, 3. Februar 2015
4500 Jugendliche leiden unter einer psychischen Störung
Laut dem Primar für Psychiatrie, Univ.-Prof. Andreas Conca, werden in Südtirol jährlich 4500 Jugendliche mit psychischen Störungen, inklusive Lernstörungen behandelt – in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie in Beratungsstellen und psychologischen Diensten.

Die häufigsten Störungen sind laut Dr. Conca Autismus, gefolgt von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität), sozialen Verhaltensauffälligkeiten, Angststörungen, Lernschwächen und Teilleistungsstörungen sowie Störungen aufgrund von Missbrauch und – Depressionen.

In Bruneck werden über die Kinder- und Jugendpsychiatrie 395 Kinder und Jugendliche betreut, in Brixen 150 Kinder und Jugendliche, in Bozen 987 und in Meran 556 Kinder und Jugendliche. Stationär werden 167 junge Patienten pro Jahr therapiert und teilstationär 86.

Obwohl die Akzeptanz wächst, ist die Hemmschwelle bei Südtirols Familien nach wie vor hoch, ihre Kinder und Jugendlichen zur psychologischen und psychiatrischen Behandlung zu bewegen, sagt Dr. Conca.

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