Getöteter Pfarrer in Freiburg - Gutachter empfiehlt Psychiatrie für Täter

Getöteter Pfarrer in Freiburg - Gutachter empfiehlt Psychiatrie für Täter

In Freiburg ist im Juni 2014 ein evangelischer Pfarrer getötet worden. Die Unterbringung des 30-jährigen Angeklagten in der Psychiatrie empfiehlt jetzt ein medizinischer Gutachter.

An einer halluzinatorischen Schizophrenie leide der Angeklagte, einer nahezu unheilbaren Psychose, so der Gutachter. Kurz vor der Tat habe er einen Schub dieser krankhaften seelischen Störung erlitten. In der Folge sei er von dem Wahn getrieben gewesen, der Pfarrer habe seine Freundin und seine Mutter im Keller seines Hauses versteckt und wolle sie umbringen. Er habe keinen anderen Ausweg gesehen, als den Pfarrer zu töten. Eine höhere, himmlische Macht habe ihn dazu getrieben.

Laut Gutachter besteht bei dem Angeklagten, der seither in psychiatrischer Behandlung ist, weiterhin die Gefahr, in den Wahn zurückzufallen. Es sei gut möglich, dass sich eine ähnliche Eskalation mit anderen Menschen wiederholen könnte. Eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus sei deshalb notwendig.

Stand: 26.01.2015

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Erscheinungsdatum: 
26.01.2015
Fundstelle: 
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/getoeteter-pfarrer-in-freiburg-gutachter-empfiehlt-psychiatrie-fuer-taeter/-/id=1552/nid=1552/did=14959072/tw48h1/

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