IKOS Jena: Kontaktstelle für Selbsthilfe ist nach Lobeda umgezogen

KOS Jena: Kontaktstelle für Selbsthilfe ist nach Lobeda umgezogen

25. Juli 2014

Seit zwei Wochen sind Gabriele Wiesner und Gabriele Knorr von Ikos mit Kistenpacken beschäftigt. Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen ist umgezogen - vom Ricarda-Huch-Haus im Stadtzentrum nach Lobeda-Ost ins Awo-Zentrum.

Zwei Wochen lang hat Ikos-Leiterin Gabriele Wiesner Kisten gepackt und wieder ausgepackt, nun ist das neue Quartier von Ikos in der Kastanienstraße in Lobeda-Ost fast fertig eingeräumt. Foto: Anne Zeuner Zwei Wochen lang hat Ikos-Leiterin Gabriele Wiesner Kisten gepackt und wieder ausgepackt, nun ist das neue Quartier von Ikos in der Kastanienstraße in Lobeda-Ost fast fertig eingeräumt. Foto: Anne Zeuner
Jena. Mittlerweile ist die Leiterin Gabriele Wiesner dabei, die letzten Kisten auszuräumen und führt Neugierige stolz durch die neuen Räume.
"Es ist zwar exakt bei den 140 Quadratmetern geblieben, aber es wirkt alles heller, größer und neuer als in unserer alten Unterkunft", sagt die Leiterin von Ikos. Der Umzug ist nötig geworden wegen einer neuen Brandschutzverordnung. Ein zweiter Fluchtweg aus den Gruppenräumen hatte gefehlt, das wurde im vergangenen Jahr bei einer Besichtigung mit einem KIJ-Mitarbeiter und der Feuerwehr klar, sagt Gabriele Wiesner. Im Stadtzentrum habe es kein passendes neues Quartier gegeben. - Als dann der Vorschlag vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) kam, mit in das Soziale Zentrum in Lobeda-Ost zu ziehen, waren die beiden Mitarbeiterinnen gleich begeistert. "Durch die Nähe zum Klinikum und zu den gräflichen Kliniken entwickeln sich sicher wieder neue Chancen für uns", sagt die Ikos-Leiterin. "Klar, einige müssen nun einen weiteren Weg zu uns zurücklegen, dafür freuen sich aber andere, dass wir nun in ihrer Nähe sind", sagt Gabriele Wiesner. Drei Gruppenräume haben die Besucher nun in der Kastanienstraße 11 zur Verfügung. Die Wände erstrahlen in frischem Grün, einige Zimmer sind schon fertig mit Sofa und Stühlen eingerichtet, in anderen herrscht derzeit noch Chaos. Am Samstag findet das erste Gruppentreffen nach der Umzugspause statt. Bis dahin will Gabriele Wiesner auch die letzten leeren Kartons verbannen. Etwa 100 Gruppentreffen gibt es im Monat in den Räumlichkeiten von Ikos. "Im Durchschnitt kommen zehn Menschen pro Gruppe", sagt die Ikos-Leiterin. Die Themengebiete der Selbsthilfegruppen könnten unterschiedlicher kaum sein. Von chronischen Erkrankungen über Eltern-Kind-Gruppen oder andere psychosoziale Themen.

Ikos Jena hat seinen Sitz ab sofort in der Kastanienstraße 11, im Sozialen Zentrum der Awo, Tel.: (03641) 87 41 160.

Anne Zeuner / 25.07.14 / TLZ

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