Kiloweise Rauschgift gebunkert: Döbelner droht Maßregelvollzug

Kiloweise Rauschgift gebunkert: Döbelner droht Maßregelvollzug

 Chemnitz/Döbeln. Im November 2013 stellten Zollfahnder in Döbelner Garagen und Wohnungen mehrere Kilogramm Rauschgift sicher und verhafteten den Döbelner Heino V. (46) und den Liebschützberger Stefan M. (31). Als er am 4. November vergangenen Jahres im Garten des Mitangeklagten etwa 30 Gramm Crystal und 625 Gramm Marihuana an diesen übergeben wollte, klickten die Handschellen.

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Vorgeschichte:

Rauschgifthändler in Döbeln festgenommen

Verantwortlich: Zollfahndungsamt Dresden
Stand: 06.11.2013, 13:00 Uhr

Pressemitteilung vom Zollfahndungsamt Dresden

Rauschgifthändler in Döbeln festgenommen

Kurz nachdem rund 130 Gramm Crystal und 650 Gramm Marihuana in Döbeln den Besitzer gewechselt hatten, griffen Spezialkräfte des Zollfahndungsdienstes am späten
Montagabend (04.11.2013) auf die beiden an dieser Rauschgiftübergabe beteiligten Männer zu.
Gegen die beiden 30- bzw. 45-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl des Amtsgerichts Dresden vor.
Nur wenig später vollstreckten Zollfahnder im Raum Döbeln noch einen weiteren Haftbefehl gegen eine 30-jährige Frau.

Die drei Personen stehen im Verdacht, sich seit geraumer Zeit Betäubungsmittel – hauptsächlich Crystal und Marihuana - verschafft und in Döbeln und Umgebung gewinnbringend weiterverkauft zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Zollfahndungsamt Dresden ermitteln gegen sie und weitere 3 Tatverdächtige (24 - 31 Jahre), bei denen es sich um mutmaßliche Abnehmer der Betäubungsmittel handelt, schon seit mehreren Monaten.

Im Anschluss an die Festnahmen durchsuchten Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden, unterstützt durch zahlreiche Einsatzkräfte der Polizeidirektion Chemnitz, des Polizeireviers Döbeln und des Hauptzollamtes Dresden, insgesamt sieben Wohnungen und weitere von den Tatverdächtigen genutzte Objekte in Döbeln und Umgebung.
Dabei wurden nochmals rund 1,5 Kilogramm Marihuana, 1,4 Kilogramm Haschisch und 30 Gramm Crystal sichergestellt.
Darüber hinaus fanden und beschlagnahmten die Einsatzkräfte rund 10.000 Euro Bargeld sowie weitere Beweismittel.

Die sichergestellten Betäubungsmittel haben einen Straßenverkaufswert von mehr als 40.000 Euro.

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