Fügung oder Zufall? - Vom Für und Wider eines Schicksalsglaubens

18. Mai 2014

GLAUBENSFRAGEN
Fügung oder Zufall? - Vom Für und Wider eines Schicksalsglaubens

Der Glaube an ein vorher bestimmtes Los findet sich noch heute in vielen Naturkulten und polytheistischen Religionen. Ein bis ins letzte Detail vorherbestimmtes Schicksal lehnen die christlichen Konfessionen jedoch ab: Sie betonen den freien Willen des Menschen.

Ödipus – der altgriechische Ur-Mythos für die Unausweichlichkeit des Schicksals. Niemand kann seinem Schicksal entgehen. Die Menschen sind Erdbeben und Vulkanausbrüchen, Dürren und Hungersnöten, Krankheit und der Macht der Herrschenden weitgehend ausgeliefert. Dem sozialen Stand können sie nur selten entkommen, die Götter nur mäßig beeinflussen. Auch für den Königssohn Ödipus gibt es kein Entrinnen aus dem prophezeiten Schicksal.

König Laios von Theben hatte einst die Gastfreundschaft des Königs Pelops missbraucht - so wurde er von Pelops verflucht. Das Orakel sagte: "Hüte dich, einen Sohn zu zeugen. Denn er wird seinen Vater erschlagen und seine Mutter heiraten."

Bald darauf bekam Laios Frau Iokaste einen Sohn. Sie fürchteten sich beide sehr. Und so ließ Laios das Neugeborene von einem Hirten im Gebirge aussetzen. Der Hirte aber übergab das Kind einem Vorbeiziehenden, der es mit nach Korinth nahm. Dort wurde der Junge von König Polybos adoptiert, man gab ihm den Namen Ödipus. Er wuchs in Korinth auf, ohne von seiner Herkunft zu wissen. Als Ödipus ein Jüngling wurde, verkündete ihm ein Orakel, eines Tages werde er seinen Vater töten und seine Mutter zur Frau nehmen. Ödipus war so entsetzt, dass er in die Ferne aufbrach, um Polybos und seine Frau zu schützen.

Doch auf dem Weg durchs Gebirge geriet er mit dem Fahrer eines anderen Wagens in Streit. Voller Wut tötete er ihn und mit ihm seinen Fahrgast, es war Laios, der König von Theben. Ödipus reiste arglos weiter nach Theben. Dort gelang es ihm, die Stadt von einem Fluch der Sphinx zu befreien. Zur Belohnung wurde er zum neuen König von Theben ernannt und erhielt Iokaste zur Frau, seine eigene Mutter. So erfüllte sich auch der zweite Teil der Prophezeiung.

Der antike Ödipus hatte keine Chance, sein ererbtes Schicksal war die Grenze seines Lebens. Wir heute können zum Glück unser Leben weitgehend selbst bestimmen, zumindest in der westlichen Welt. Doch ist damit der Glaube an ein Schicksal, an einen vorgegebenen Lebensweg wirklich tot? Seltsame Phänomene gibt es ja schon: Warum scheint der Eine ein Glückskind zu sein und die Andere eine Pech-Marie? Was genau ist eigentlich der Zufall? Warum fügen sich manchmal Dinge, wie von unsichtbarer Hand? Gibt es vielleicht doch so etwas wie ein Schicksal?

Der Glaube an ein vorher bestimmtes Los findet sich jedenfalls noch heute in vielen Naturkulten und polytheistischen Religionen. Dahinter steckt die grundsätzliche Vorstellung: Wir Menschen werden beherrscht von einer übersinnlichen Macht. Nicht wir selbst, sondern das Numinose bestimmt letztlich unser Leben, also eine jenseitige Kraft, die für den Menschen wie hinter einem Vorhang nur in bedrohlichen Schatten fassbar ist. Die monotheistischen Religionen haben diese Vorstellung dann weiterentwickelt, wie Matthias Remenyi erklärt, Juniorprofessor für Katholische Theologie an der Freien Universität Berlin:

"Theologisch ist es dann so geworden, dass die großen Monotheismen, die großen Ein-Gott-Religionen, diesen numinosen Schicksalsglauben gewissermaßen monotheistisch gezähmt haben und kanalisiert haben in die Vorsehung Gottes hinein, in den göttlichen Willen hinein. Also, es gibt jetzt kein abstraktes, unbekanntes, dunkles Gesetz, das mich irgendwie treibt, sondern es gibt einen liebenden Vaterwillen, der alles zum Guten lenkt."

Keine willkürliche Macht bestimmte mehr unser Leben. Dafür lenkte nun: der christliche Gott. Wohl jeder kennt den Spruch, "Der Mensch denkt, Gott lenkt". Und tatsächlich gibt es sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament viele Stellen, die darauf verweisen: Das Leben jedes Menschen ist von Gott vorherbestimmt. Doch genauso viele Passagen betonen den freien Willen und die Entscheidungsfreiheit des Menschen. Offenbar wirkten in der rund 1000 Jahre währenden Entstehungszeit der Bibel alte Bilder noch lange nach. Alle christlichen Konfessionen lehnen jedoch den Glauben an ein bis ins letzte Detail vorherbestimmte Schicksal ab, es widerspricht der christlichen Idee eines freien, mündigen Menschen.

"Wenn Sie Schicksal verstehen als ein Gefüge von Bedingungen, in die hinein ich gestellt bin, dann hat jeder Mensch ein Schicksal. Meine genetische Prädisposition, meine soziale Herkunft, all diese Dinge sind in diesem Sinne mein Schicksal. Wenn mit Schicksal gemeint ist, dass ich streng determiniert einer numinosen Macht ausgesetzt bin, die irgendwie über mich verfügt, ohne mich irgendwie miteinzubeziehen, dass ich also ein Rädchen in einem streng deterministischen System bin, dann ist der Begriff unvollziehbar. Weil der Grundgedanke des Christlichen immer auch auf dem Bundesgedanken fußt: Also, Gott ist kein Potentat, Gott ist kein Marionettenspieler, sondern Gott ist der Bundespartner, der sich sein Volk erwählt hat."

Gott als liebender Partner, als Vater und Mutter, die uns Raum und Gestaltungsmöglichkeit lassen. Und gleichzeitig ist eben keine numinose Macht mehr verantwortlich für das, was wir tun, sondern wir selbst, für das Gute wie für das Schlechte. Der Glaube an ein Schicksal hat viele Dimensionen. Schicksal bedeutet nicht nur Unfreiheit und Einengung, es kann auch Trost und Entlastung schenken. Ein Gedanke, der zum Beispiel in der Türkei und bei türkisch-stämmigen Einwanderern in Deutschland eine große Rolle spielt. Der zentrale Begriff ist "Kismet". Wenn man etwas vermasselt hat. Oder eine Gelegenheit verpasst.

"Es war nicht dein Kismet", sagen Türken dann oft, gehaltvoller und emotionaler als das deutsche "Es sollte halt nicht sein". Kismet schenkt auch schon im Vorhinein Gelassenheit und Vertrauen, etwa, wenn eine Herausforderung vor der Tür steht. Kismet - „wenn es mein Schicksal ist, dann wird es auch so kommen." Wenn nicht, dann eben nicht, kein Grund zu hadern oder mit sich selbst ins Gericht zu gehen. Der Kismet-Glaube ist in der Türkei so etwas wie eine historisch gewachsene Psychohygiene. Haci Halil Uslucan, Psychologe und Leiter der Stiftung Zentrum für Türkei-Studien und Integrationsforschung, erklärt, warum sich diese Haltung entwickelt hat:

"Dahinter steckt das Konzept der Umweltkontrolle. Wir alle, alle Menschen, die handeln, wollen ihre Umgebung kontrollieren können. Und wenn man sich die Frage stellt, warum hat sich beispielsweise im Orient eine Kismet-Gläubigkeit, eine Schicksalsgläubigkeit entwickelt, dann ist eins festzuhalten: Ein Großteil der Umwelt-Gegebenheiten sind auch heute nicht... also, wenn Sie in der Wüste leben, können Sie einen Großteil der Umgebung nicht kontrollieren, Sie können nicht Vorhersagen treffen. Aber auch in sozialen Zusammenhängen: Im Osmanischen Reich, wo der Sultan von heute auf morgen mit einem Ferman, einem Erlass, tatsächlich tiefgreifende Einschnitte in die Lebenswelt des Einzelnen erwirken konnte, dann ist es nutzlos und unfunktional, langfristige Pläne zu machen. Dann ist es gut zu sagen: Schauen wir mal."

Kismet hat auch eine wichtige zwischenmenschliche Funktion, es ist eine Art soziales Schmiermittel in der Türkei und im Orient.

"Ich glaube, das kann man schon sagen, dass da Kismet eine stärkere Rolle spielt, weil es auch in der Mentalität auch verankert ist zu sagen, schau mal, das war dein Kismet, nimm es nicht so tragisch. Oder quasi als eine Erleichterung, du kannst nichts dafür. Auch bei tragischen Ereignissen, dass Andere einen trösten und sagen, gräm dich nicht, das war dein Kismet. Diese Art des Trostes kennen wir vielleicht viel zu wenig."

Der Glaube an ein Schicksal bietet noch andere Vorteile. So schenkt er zum Beispiel Geduld. Dinge müssen nicht sofort passieren, nicht immer auf Anhieb klappen. Gerade in Kulturen, in denen das einfache Volk über Jahrhunderte nicht viel zu lachen hatte, hat der Glaube an ein Schicksal oft einen langen Atem und einen stillen Heroismus geschenkt. So ist wohl auch der sprichwörtliche "russische Fatalismus" entstanden - dunkel, schwer, mystisch. In der klassischen russischen Literatur, bei Dostojewski, Puschkin oder Tolstoi, steht er oft im Zentrum. Werke, die in Russland auch heute noch fast jeder kennt. Für die russische Wirtschaftsingenieurin Irina Slot hat der russische Schicksalsglaube durchaus Vorteile.

"Auf jeden Fall würde ich dem russischen Fatalismus eine positive Farbe dazu geben. Vielleicht ist es auch ein Einfluss der christlichen Religion, also: In diesem Leben ist es schlecht, im nächsten wird es besser, oder jetzt ist schlecht, aber unsere Kinder haben es besser. Aber es gibt auch einen ganz bestimmten Grundoptimismus, also jetzt ein bisschen ausharren und es wird schon. Man wird auch nicht hektisch, also, wenn Zeit kommt, kommt Rat, also, Fatalismus in dem Sinne, wenn die Zeit reif ist, wird es besser."

So wie bei der russischen Sagengestalt Ilja Muromez.

"Das ist dieser Riese, der, ich weiß nicht mehr ob zwanzig oder dreißig Jahre, einfach liegt, und dann wird die Zeit reif, dann steht er auf und macht die Sache klar. Dann nimmt er sein Schicksal in die Hand. Aber oho!"

In allen Bereichen des Lebens kann man von Russen ein selbstverständliches "Nie sudba" hören – sinngemäß etwa: das Schicksal ist nicht mit dir. Zum Beispiel, wenn eine Hoffnung sich zerschlägt. Oder man eine Chance nicht genutzt hat.

"Also, es ist kein Fauxpas, in einer Abendrunde beim Wein den Freunden zu offenbaren, man glaubt an Schicksal. Hier ist es ja schon fast exotisch oder tabubrecherisch. Und im Business-Kontext auch, da sagt man 'nie sudba', und das kann man von einem Menschen hören, wo Sie von außen denken, er glaubt weder an Gott noch ans Schicksal, er glaubt nur an die eigene Kraft, mit der er sozusagen protzt. Und trotzdem sagt er seinem Team gegenüber, ja, 'nie sudba', war kein Schicksal mit uns."

Da kann man nichts machen. Beim nächsten Mal ist das Schicksal vielleicht gnädiger gestimmt. Irgendwann wird es klappen.

Auch viele Mitteleuropäer glauben – oft ohne es zu merken - an ein höheres System in der Welt. An eine diffuse Kraft mit inneren Regeln, die das Leben quasi hinter den Kulissen ordnet. Manch einer glaubt, das Schicksal habe ihn mit seinem Ehepartner zusammen geführt, "es musste so sein". Andere haben das Gefühl: Früher war alles besser - nun wird alles nur noch schlimmer, wie von unsichtbarer Hand gesteuert. Viele glauben daran, dass Geschichte zwingend in bestimmten Stufen abläuft, einer inneren Entwicklung folgt. Und nicht zuletzt lassen sich vermutlich doch sehr viel mehr Menschen von Horoskopen und Sternzeichen leiten, als es zugeben.

Hauptursache ist wohl unser menschliches Gehirn. Wie die Hirnforschung heute weiß, sucht es ständig nach Zusammenhängen. Gibt es keine, konstruiert es welche. Besser eine schlechte Erklärung als gar keine Erklärung, sie gibt uns Orientierung und Sicherheit. Dieses Bedürfnis steigt noch, wenn wir große Angst haben oder überfordert sind. Oder wenn wir uns einem Menschen oder einer Sache ohnmächtig ausgeliefert fühlen. Sabine Richter* glaubt an eine Art Familienfluch, der sie bedrängt.

"Es ist etwas, was sich durchzieht durch die gesamte Familie, in den verschiedenen Gesellschaftsformen zu Hause ist, was also mit unserer Familie zu tun hat. Also, mit dem, was wir mitbekommen haben, mit dem, wie wir mit Dingen umgehen, mit dem, was wir sehen können, jeder hat ja eine begrenzte Sichtweise letztendlich, und bei uns ist das eben dieses: Dinge nicht zu Ende bringen, nicht erfolgreich sein, nicht glücklich sein."

Sabine Richter (Name von der Redaktion geändert), Jahrgang 1967, wuchs in der DDR auf. Ihre Großväter waren verstört aus dem Krieg zurückgekommen. Überfordert von ihren Erlebnissen und ständig unter Strom, verprügelten sie häufig ihre Kinder. Als die verängstigten Kinder erwachsen wurden, konnten sie ihren eigenen Kindern, Sabine und ihrer Schwester, keine wirklichen Eltern sein.

Die Mädchen wuchsen ohne Schutz, ohne Halt und Liebe auf. Dazu wurde die Familie von der Stasi tyrannisiert, beide Großmütter brachten sich früh um. Auch nach der Wende schien sich das Schicksal nicht zu wenden. Fast alle Mitglieder der Großfamilie sind psychisch krank – von Depressionen über Süchte bis zu Borderline - und trotz hoher Intelligenz auch beruflich gescheitert. Psychologisch gesehen leidet Sabine Richter an einem komplexen Trauma, das ist ihr durchaus bewusst. Ein Familientrauma, das sich für sie dennoch anfühlt wie ein unentrinnbares Schicksal.

"Ich kann das nicht gut trennen. Traumata könnte man auf jeden Fall aufarbeiten, aber du brauchst Hilfe von außen. Du kannst das nicht selber mehr regeln, und das ist genau das Problem. Weswegen es auch ganz nah am Schicksal ist, Schicksal kann man genauso wenig ändern, selber, wie das Trauma selber ändern. Es fühlt sich absolut ähnlich an."

Die Zeit, der Ort, die Gesellschaft, die Familie, in die wir hinein geboren werden, nichts davon können wir uns aussuchen, es ist unser persönliches Grundgerüst. Manchmal wird es zu einer schweren Last, die uns noch als Erwachsene die Lebenskraft abdrückt. Gerade bei den Nachkommen von Flüchtlingsfamilien kommt dies nicht selten vor. Gefangen und erstickt von der eigenen Familiengeschichte, oft ist uns das nicht einmal bewusst. Oder bei Familien, in denen seit Jahrzehnten große Schuld verdrängt wird. Inzwischen weiß man aus der Forschung, dass selbst die Nachgeborenen oft noch Merkmale einer Kriegstraumatisierung oder Schuldkomplexe haben. Schicksal? Auf jeden Fall nahe dran!

Andere empfinden ihre soziale Herkunft als ein Schicksal, dem sie kaum entrinnen können. "Schuster, bleib bei deinen Leisten", gesprochen oder einfach vorgelebt vom engsten Umfeld, nimmt auch heute noch vielen Begabten Mut und Energie, einen eigenen Weg zu gehen, die persönlichen Talente auszuloten, den Beruf frei zu wählen, jenseits von Resignation oder eines lähmenden Sicherheitsdenkens. Wer trotzdem ausbricht, muss scheinbar büßen. Wie viele Akademiker im Rentenalter tragen noch nach einem erfolgreichen Berufsleben ein Schamgefühl mit sich herum, Scham wegen ihrer einfachen Herkunft! Fordert das Schicksal einen Preis?

Zum Glück für uns alle gibt es sie, Menschen, die sich aus verinnerlichten Mauern, sogar aus einem schweren Familienschicksal befreien können – meist mit professioneller Hilfe. Gerade sie entwickeln dann häufig eine erstaunliche persönliche Kraft und bestimmen ihr weiteres Schicksal selbst. Manchmal allein schon durch ihre innere Haltung. Ein Extrembeispiel ist der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela. Er wurde als Schwarzer in Südafrika geboren, ein Schicksal, dem er nicht entrinnen konnte. Denn das bedeutete, dass er nur wegen seiner Hautfarbe in seiner Entfaltung erheblich eingeschränkt war, trotz aller Intelligenz.

Als junger Mann kämpfte er mit Wut im Bauch und auch mit Gewalt gegen diese Mauern an. 27 lange Jahre saß er zu Unrecht im Gefängnis. Er verbitterte nicht, sondern nutzte die Zeit, um sein Schicksal umzudeuten zu einer persönlichen Bestimmung. Er wuchs innerlich an der Ungerechtigkeit und drehte mit seiner Menschlichkeit so manchen weißen Wärter um. Als erster schwarzer Präsident seines Landes schließlich setzte Mandela auf ein Miteinander von Schwarz und Weiß und auf Versöhnung. An seinem Grab trauerten Menschen aller Hautfarben, sein vermeintliches vorgegebenes Schicksal als Schwarzer hatte er selbst durch seine innere Haltung umgedeutet, zu einer Hoffnung für alle Menschen in Südafrika und auf der ganzen Welt.

Nelson Mandela war ein ganz besonderer Mensch, sicher. Aber auch andere Menschen schaffen es, ihre persönliche Grundausstattung als einen Rahmen anzunehmen. Und gleichzeitig diesen Rahmen ständig auszuweiten.

Entscheidend ist vielleicht gar nicht die Frage, ob man an ein Schicksal glaubt oder nicht. Entscheidend ist wohl eher, welche Früchte dies trägt. Ob die Idee eines Schicksals uns in unserer jeweiligen Kultur hilft oder nicht. Ob sie uns frei macht und zu einem erfüllten Leben führt oder ob sie uns ausbremst und uns künstlich klein hält. Ob sie uns zu verantwortlichen, erwachsenen Menschen macht oder ob wir freiwillig auf der Stufe unmündiger, verantwortungsloser Kinder bleiben.

All dies ist in einem bekannten Gebet zusammen gefasst. Vermutlich stammt es von dem deutsch-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr, verfasst kurz vor dem Zweiten Weltkrieg:

"Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

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