Dresdner Abwasser mit Crystal Meth verseucht

02. Juni 2014

Dresdner Abwasser mit Crystal Meth verseucht

Unter der Oberfläche der Stadt braut sich was zusammen. Im wahrsten Sinne des Wortes! Denn in den Abwässern von Dresden wurde bei einer Untersuchung für den europäischen Drogenreport eine erschreckend hohe Zahl an Rückständen der Droge Crystal Meth nachgewiesen. Somit hält unsere Stadt einen traurigen Spitzenplatz.

Mit einem Anteil von 137 Milligramm Crystal pro 1.000 Einwohner gehört Sachsen zu den Spitzenreitern in ganz Europa. Zusätzlich wurde das Abwasser auch auf Rückstände von Cannabis und Kokain getestet. Während in Dresden sehr wenig Kokain nachgewiesen wurde, hält sich die sächsische Landeshauptstadt beim Konsum von Cannabis im europäischen Mittelfeld. Insgesamt untersuchte das European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (kurz: EMCDDA) 42 europäische Städte. Für Deutschland standen die Städte Dülmen, Dresden und Dortmund Pate. Den höchsten Kokain-Konsum konnten die Experten übrigens in London verzeichnen. Zudem fanden sie heraus, dass Crystal Meth in Dresden wohl besonders oft an Donnerstagen konsumiert wird. Denn an diesem Tag fanden sich die höchsten Restbestände im Abwasser.

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