Wettbewerb um bestes Projekt zur Integration von Ausländern

Hadamar.

Die transkulturelle Ambulanz der Vitos-Klinik im mittelhessischen Hadamar lobt in diesem Jahr zum fünften Mal einen transkulturellen Förderpreis aus. Damit sollen Einzelpersonen gewürdigt werden, die sich in besonderer Weise mit der Integration der Menschen mit ausländischen Wurzeln beschäftigen. Der Preis ist mit einem Kunstobjekt und einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro dotiert.

Die Vitos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie hatte vor fünf Jahren ihr Angebot erweitert und eröffnete damals die transkulturelle psychiatrische Ambulanz in Hadamar. Diese Ambulanz bietet muttersprachige Therapieangebote für Menschen mit Migrationshintergrund. Mit dieser Einrichtung will die Klinik der Tatsache Rechnung tragen, dass rund 15 bis 20 Prozent der Patienten in deutschen psychiatrischen nicht deutsche Wurzeln haben. Häufig leiden sie auch unter spezifischen Probleme, die mit der Migration zusammenhängen.

Auch in Hadamar ist das Klientel der Klinik zunehmend international. In der transkulturellen Ambulanz arbeitet ein mehrsprachiges, interdisziplinäres Behandlungsteam. Es hat das Ziel, Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund in die Regelversorgung zu integrieren. Dabei werden deren kulturelle Vielfalt, bestimmte Stereotypen und ethnisierende Deutungen berücksichtigt. Die Konzentration liegt hierbei derzeit auf den Sprachräumen Russisch, Griechisch und Farsi, mit dem Angebot jeweils ärztlicher muttersprachiger Diagnostik und Therapie.

Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, sollte sein Projekt oder seinen Aktivität schriftlich (maximal drei DIN-A-4-Seiten) oder mittels Video oder anderen medialen Möglichkeiten darstellen und einsenden an die Vitos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Stichwort: Förderpreis 2014, Mönchberg 8, 65589 Hadamar. Bewerbungsschluss ist am 30. Juni.

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