Nach einem Unfall kann die Wundheilung durch einen zu hohen Alkoholkonsum behindert werden

Nach einem Unfall kann die Wundheilung durch einen zu hohen Alkoholkonsum behindert werden

Forscher haben bei Untersuchungen herausgefunden, dass ein zu starker Alkoholkonsum die Wundheilung bei Verletzungen negativ beeinflusst.

Der Grund dafür liegt im Immunsystem. So verringert sich etwa die Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen, der sogenannten Fresszellen (Makrophagen). Diese Fresszellen haben die Aufgabe schädliche abgestorbene Gewebeteilchen zu entfernen.

Wenn nun zu wenig dieser weißen Blutkörperchen vorhanden sind, können sich die Wunden infizieren und die Wundheilung ist gestört. Dann gibt es aber noch ein Eiweiß, das sich in der äußeren Haut befindet und bei Verletzungen eventuelle Bakterien sofort zu bekämpft und im Zweifelsfalle die Fresszellen noch aktiviert.

Die Forscher verwendeten Labormäuse. Oftmals haben Ärzte auch nach Operationen größere Probleme bei der Wundheilung ihrer Patienten, wenn beispielsweise ein Unfall durch zu hohen Alkoholkonsum geschehen ist.

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