Grimme-Preis für Dokumentation über Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn

Grimme-Preis für Dokumentation über Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn

Westfalen: Zu den Gewinnern des 50. Grimme-Preises gehört auch eine Produktion, die in Westfalen entstanden ist: In der Kategorie "Information und Kultur" werden die Filmemacherinnen Katrin Bühlig (Regie) und Dagmar Biller (Produktion) ausgezeichnet, deren Dokumentation "Restrisiko" im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn gedreht wurde.

Der Film der im November 2013 erstmals ausgestrahlt wurde, begleitet drei Männer durch ihren Alltag in der psychiatrischen Einrichtung. Die Jury des Marler Grimme-Instituts würdigte die filmische Auseinandersetzung mit den psychisch kranken Straftätern als "großartigen, wenn auch immer wieder verstörenden Einblick in eine für viele sicher zu recht verschlossene Welt".

Tilmann Hollweg, Maßregelvollzugsdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), und Dr. Nahlah Saimeh, Ärztliche Direktorin der Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn, waren voll des Lobes für die Filmemacherinnen zum Grimme-Preis: "Eine wochenlange Zusammenarbeit von Patienten und Personal mit dem Filmteam des Bayerischen Rundfunks trägt sehenswerte Früchte."

Eine Wiederholung von "Restrisiko" wird am Sonntag, 6. April, um 22.15 in BR-alpha ausgestrahlt.

Weitere Informationen:
http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=426&no_cache=1&tx_ttnews...

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