Wie Deutschland zu den Fremden kam

Wie Deutschland zu den Fremden kam

Rezension von Jos Schnurer

Ethnozentrismen und Nationalismen sind Formen des Zusammen- oder Auseinanderlebens der Menschen, die scheinbar urwüchsig sind und in den Genen zu liegen scheinen. Im philosophischen, anthropologischen Denken der Menschen jedoch ist der anthrôpos ein Lebewesen, das Kraft seines Verstandes nicht nur fähig, sondern auch angewiesen auf Gemeinschaft ist. In der griechischen Philosophie ist die koinônia eine Gemeinschaft von Menschen, die eine Teilhabe an den individuellen und kollektiven Bedürfnissen ermöglicht und so einen Staat schafft. Aristoteles bestimmt den Menschen als zôon politikon, der danach strebt, ein gutes, glücklich-gelingendes Leben zu führen; und zwar als Gemeinschaftswesen (vgl. dazu: Otfried Höffe, Aristoteles-Lexikon, Stuttgart 2005, 640 S.).

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