Neues von Anheuser-Busch und der FIFA

erinnern Sie sich an Anheuser-Busch den Bierkonzern, der mit Geschwätz die Welt retten wollte? Mehr dazu

Schon zu Beginn des Jahres 2013 war zu lesen, die FIFA bestünde
darauf, dass in allen brasilianischen Stadien während der
Fußballweltmeisterschaft 2014 Alkohol verkauft werden darf. Daran hat
die FIFA ein besonderes Interesse, denn zu den Sponsoren ihrer
Fußballweltmeisterschaft zählt Anheuser-Busch, der dort seine
Gewaltdroge ausschenken will. Dass in Brasilien aus gesundheits- und
sicherheitspolitischen Gründen ein Gesetz den Verkauf von Alkohol in
Fußballstadien weitgehend verbietet, finden die FIFA und der
Alkoholproduzent „inakzeptabel": Alkohol sei „ein Teil der
FIFA-WM“ (http://www.taz.de/!85951/) und man habe ein „Recht
auf Bierverkauf“
(http://www.guttempler-bayern-thueringen.de/index.php/aktuelles/79-fifa-n...
wurde ein Vertreter der FIFA zitiert.

Nun scheint die brasilianische Regierung von ihrer Linie der
Gesundheits- und Sicherheitspolitik abzurücken. Ihr Entwurf für ein
„WM-Gesetz 2014“ sieht vor, das Verkaufsverbot in Fußballstadien
zu kippen
(http://www.sueddeutsche.de/sport/sport-kompakt-grippe-beim-fc-bayern-1.1...
-Sport in Kürze - Absatz: Fußball-WM in Brasilien 2014). In
vielen anderen Ländern ist die Arbeit von Sportverbänden und
Suchtmittelindustrie weit effektiver: Da werden Alkoholverbote in
Stadien gar nicht erst Gesetz. Insofern trotz der schlechten
Nachricht: Respekt und Glückwunsch nach Brasilien.

Quelle: DHS-Newsletter

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