Die eigene Grenze nicht mehr spüren

Die eigene Grenze nicht mehr spüren - Von Sucht und seelischer Krankheit

Masslosigkeit als Gefährdung

Sucht ist keine Krankheit der Moderne. Masslosigkeit ist stets schon eine Gefährdung des Menschen gewesen.

Der Evangelist Lukas berichtet vom reichen Mann, der auf seinen Feldern eine gute Ernte erwartete. Er überlegte hin und her, was er wohl tun solle: „Was soll ich tun? Ich weiss nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll." Endlich fasst er einen Entschluss: „So will ich es machen. Ich werde meine Scheunen abreissen und grössere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann kann ich zu mir selber sagen: ,Nun hast du einen grossen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freu dich des Lebens" (Lk 12,17-19) In
solchen Selbstgesprächen kommen auch unsere eigenen Gedanken zum Ausdruck. Die Menschen denken, dass dann, wenn sie erfolgreich sind, sie müssten den Erfolg noch vergrössern. Der reiche Mann steht also für die Menschen, die kein Mass haben, die nie den Hals voll bekommen können. Letzten Endes treibt den Mann eine Sucht dazu, seine alten Scheunen abzureissen, um grössere zu bauen. Gott tritt nun mit dem reichen Mann in Verbindung und teilt ihm mit: „Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?" (Lk 12,20) Der Mann war der Meinung, er könne sein Vermögen grenzenlos vermehren und sich dann endlich des Lebens freuen. Der reiche Mann steht für die Krankheit der Sucht Süchtigen Menschen fehlt das Mass. So betrinken sich etwa masslos. Und sobald sie mit dem Trinken beginnen, verlieren sie das Gefühl für ihre Grenze. Eine Frau, die an Bulimie litt, berichtete, dass ihr beim Essen das Gespür für eine Grenze fehle. Sie fühlte sich dazu gezwungen, immer weiter zu essen. Die Esssucht war nur der Anfang. Diese Grenzenlosigkeit im Essen zeigte sich auch in der Unfähigkeit, sich den anderen gegenüber abzugrenzen. Der Psychologen Theodor Bovet sieht in jeder Sucht eine Art von Mutterersatz. Der Süchtige bleibt auf der Stufe des Kindes stehen. Er weigert sich, auszubrechen aus dem Nest, aus dem Schlaraffenland, in dem ihm alles geboten wird, was er gerne möchte. Das Wesen der Sucht liegt in der Masslosigkeit und in der Unfähigkeit, aufzuhören. Aus diesem Grunde kann auch alles zur Sucht werden. Das Suchtobjekt kann sein: Alkohol, Medikamente, Drogen, Arbeit, Zigaretten, Kaffee, Spielen, Geld, Bücher, Beziehungen, Sexualität. Der Philosoph Karl Jaspers hat die Ursache der Sucht philosophisch untersucht und meinte, dahinter stecke immer „eine besondere und gesteigerte Leere". Meistens ist die Leere Folge der mangelnden Erfahrung von Geborgenheit bei der Mutter, so dass der ungarische Psychotherapeut und Begründer der Schicksalsanalyse, Leopold Szondi, die Sucht als „permanente Prothese für die veruntreute Mutter" bezeichnet. Zwar hat der süchtige Mensch meistens als Kind durchaus Geborgenheit bei der Mutter erfahren. Aber er hat es nie fertiggebracht, den Schritt heraus aus dieser Geborgenheit zu wagen, hinein in die Wirklichkeit einer Welt, die nicht jeden seiner Wünsche erfüllt.

Anfälligkeit und Abhängigkeit

Gerade die Personen sind anfällig für Suchtstörungen, die eine hohe Sensibilität für unangenehme Gefühle und eine geringe Frustrationstoleranz haben. Beide Eigenschaften haben ihre Wurzeln in der Unfähigkeit, sich abzugrenzen. Die süchtigen Menschen werden stets überschwemmt von negativen Gefühlen. Sie können sich nach innen nicht abgrenzen gegenüber diesen auf sie einstürmenden Gefühlen. Deshalb gelingt es ihnen auch nicht, sich nach aussen hin abzugrenzen. Ein Kennzeichen der Sucht ist die Abhängigkeit. Man kann nicht mehr leben ohne Alkohol, Essen, Arbeit. Die Sucht steht immer für eine verdrängte Sehnsucht. Der Mensch sehnt sich naturgemäss nach absoluter Geborgenheit und bedingungsloser Liebe. Der Süchtige versucht, sich von äusseren Dingen seine Sehnsucht zu erfüllen. Dafür benötigt er im Lauf der Zeit immer mehr Geld, immer mehr Drogen, immer mehr Zuwendung. Doch vermag kein Geld, kein Erfolg, keine Bestätigung die Sehnsucht nach Liebe zufrieden zu stellen. Also wird der Süchtige niemals satt. So kommt es, dass Andre Gide sagt: „Das Furchtbare ist, dass man sich nie genügend betrinken
kann." Ebenso gefährlich wie die stofflichen Süchte, die zur Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten führen, sind die sogenannten nicht-stofflichen Süchte, wie Spielsucht, Arbeitssucht,
Beziehungssucht, Geltungssucht, Sexsucht. Die heutige Gesellschaft honoriert meistens die Arbeitssucht. Man geht davon aus, dass die Arbeitssüchtigen besonders fleissig seien und deshalb der
Firma von hohem Nutzen sind. Zwar arbeitet der Arbeitssüchtige richtigerweise sehr viel, doch kommt wenig dabei heraus. Er benötigt die Arbeit und kann deshalb nicht delegieren, muss sogar seine freie Zeit mit der Arbeit zustopfen. Dabei ist ihm die eigene Durchschnittlichkeit schier unerträglich. Er beweist seinen Wert durch seine Arbeit und versteckt sich hinter ihr. Weil er jedoch keinen bstand zur Arbeit hat, ist er weder kreativ noch innovativ. Der Arbeitssüchtige krallt sich an seiner Arbeit fest, weil er sie wie einen Schild gebraucht, mit dem er sich schützt, wenn er infrage gestellt oder kritisiert wird. Gefangen in seiner Arbeitssucht nimmt er die Grenzen seiner Belastbarkeit nicht mehr wahr. Dann rebelliert der Körper. Der Arbeitssüchtige bekommt ein Burnout-Syndrom, er fühlt sich ausgebrannt und leer oder leidet an Herz-Kreislauf-Krankheiten. Und die Mär von der Geschichte: Wer stets leistungsfähig sein möchte, der schlittert geradewegs in eine chronische Leistungsunfähigkeit hinein. Er möchte etwas leisten, aber es geht einfach nicht mehr.Die Psyche reagiert dann folgerichtig mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit auf das übertriebene Leistungsbedürfinis. Psychologen schätzen, dass allein in Deutschland mehr als 200.000 Arbeitssüchtige leben.

Heilsamer Verzicht

Ein Bankangestellter berichtet, wie es ihn immer wieder schockiere, wie masslos oft gerade junge Menschen an der Börse Gewinne erzielen möchten. Sie denken, man könne am Morgen eine Aktie kaufen und am Abend zum doppelten Preis wieder verkaufen. Das führt direkt in eine regelrechte Sucht. Diese Masslosigkeit hat schon viele Menschen in den finanziellen Ruin gestürzt. Schliesslich wachsen auch an der Börse die Bäume nicht in den Himmel. Es zeigt sich wieder einmal, dass der, der sich nicht beschränken kann, an seiner Masslosigkeit zugrunde geht. Es gilt nicht mehr als chic, nein zu sagen, sich mit dem zu begnügen, was man hat. Die Gesellschaft verführt uns dazu, alles ohne jedem Mass zu wollen. Es kommt sogar vor, dass Menschen masslos fasten. Die nur schwer heilbare Magersucht demonstriert uns das. Weil man gerne so schlank sein will, wie es die Werbung anpreist, fastet sich der Betroffene dann zu Tode. Er hat das Mass für das Essen und für das Fasten verloren.
Um die Sucht zu heilen, bedarf es einmal der Fähigkeit, zu verzichten. Man muss sich also abgrenzen können. Ich setze mir eine Grenze beim Essen und Trinken, beim Arbeiten und beim Geldverdienen, beim Kaufen und beim Spielen. Ein sich gesund entwickelndes Kind nimmt die Grenzen der Realität an. Schliesslich steht dem Kind die Mutterbrust nicht andauernd zur Verfügung. Es gibt nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit zu essen. Alles gibt es nur mit Mass. Menschen, die den Verzicht nicht gelernt haben, erweisen sich als unfähig dazu, ein starkes Ich zu entwickeln. Das starke Ich ist jedoch die Voraussetzung dafür, sich gegen Suchtwünsche abzugrenzen. Ausserdem hat der Süchtige ein massloses Selbstbild. Aus diesem Grunde muss er lernen, das rechte Mass der Selbsteinschätzung einzuhalten, um zu heilen. Es gilt,Abschied zu nehmen von der Illusion, wir seien die grössten und besten und intelligentesten Menschen. Bescheidenheit und Demut sind angesagt - bescheiden müssen wir uns mit dem, was wir sind, uns aussöhnen mit unserer Struktur und unserem Charakter.

Der Weg der Verwandlung

Alternativ kann der Süchtige Heilung finden, indem er die Sucht wieder in Sehnsucht verwandeln. Der Süchtige richtet in der Sucht seine Sehnsucht auf begrenzte Dinge und überfordert diese damit. Er benötigt im Lauf der Zeit immer mehr und immer neue Suchtobjekte. Er kann nicht mehr aufhören, immer mehr zu trinken und zu arbeiten. Richtet er nun seine Sehnsucht auf Gott, der allein grenzenlos ist, dann bekommt sein Umgang mit den Dingen wieder das richtige Mass. Der Süchtige erwartet vom Wein keine Lösung seiner Probleme mehr und kann ihn wieder geniessen. Zur selben Zeit entwickelt er das Wissen, dass er nicht immer in Hochstimmung sein kann, dass Traurigkeit und Enttäuschung zum Leben mit dazugehören.
Gerade bei den stoffgebundenen Süchten stossen die Betroffenen sehr schnell an ihre natürlichen Grenzen. Der Alkoholiker erkennt mit der Zeit, dass er sich inzwischen zu Tode trinkt. Bei den nicht stofflichen Süchten wie Spielsucht oder Arbeitssucht oder Beziehungssucht fällt es nicht gar so leicht, die Problematik zu erkennen. Aber auch in diesem Falle verläuft der Weg der Heilung über die Verwandlung der Sucht in Sehnsucht. Erst dann, wenn der Süchtige mit der Sehnsucht in Berührung kommt, die hinter der pausenlosen Arbeit steht; wenn ihm also klar wird, ob es die Sehnsucht nach Anerkennung, nach Wichtigkeit, nach einem gelingenden Lebens ist. Oder es ist die Flucht vor seiner Durchschnittlichkeit, der er sich nicht stellen möchte. Der hl. Benedikt sieht in der Arbeit eine wichtige spirituelle Herausforderung. An der spirituellen Herausforderung kann man genau ablesen, ob man sich hinter der Arbeit versteckt und die Arbeit als Sucht missbraucht, oder ob die Arbeit aus der inneren Quelle des Heiligen Geistes strömt. Strömt die Arbeit aus der Quelle des göttlichen Geistes, dann kann ich auch viel arbeiten, ohne dabei zu erschöpfen. Und die Arbeit hat dann einen eher spielerischen Charakter an sich und nicht die Härte und Aggressivität, die die Arbeitssüchtigen ausstrahlen. Wer seine Arbeit aber aus einer trüben Quelle nährt, wo also Ehrgeiz, Perfektiohismus oder Sucht die Triebfeder sind, der verunreinigt seine Umgebung mit seinen verdrängten Bedürfnissen. Die Quelle lässt sich ermitteln durch Beobachtung der Gefühle und des Körpers bei der Arbeit.
Nach Benedikt begrenzen Gebet und Meditation die Arbeit. Weitere Begrenzer sind die Muße und die gemeinsamen Mahlzeiten. Benedikt konzipierte für die Mönche eine Tagesordnung, die den verschiedenen Bedürfnissen ihr richtiges Mass zuordnet. Der Mönch bringt dabei die äussere Grenze, die der Arbeit gesetzt ist, in das richtige Lot. Wer es aber nicht fertigbringt, aufzuhören zu arbeiten, der zeigt, dass er längst das Mass für sich verloren hat Irgendwann wird dann der Körper rebellieren. Wenn der Körper streikt, zwingt er den Betreffenden dazu, seine Grenze zu akzeptieren. Selbst das fällt den meisten Süchtigen jedoch sehr schwer. Sie handeln aus dem Willen heraus, sie müssten den Körper masslos antreiben, um das gewünschte Arbeitspensum leisten zu können. Spätestens der Tod setzt dann die letzte endgültige Grenze. Dies war die Erfahrung des reichen Mannes im obigen Gleichnis - noch in der gleichen Nacht forderte Gott sein Leben zurück. All sein menschliches Planen erwies sich also als vergeblich.

Verlorenes Gespür

Den Verlust ds Gespürs für die eigenen Grenzen haben nicht nur die suchtkranken Menschen verloren, sondern auch Menschen mit psychotischen Neigungen. Da ist beispielsweise der junge Mann, der an Schizophrenie leidet. Lange Zeit geht es gut für ihn. Als er dannmit einer Gesellschaft von Verwandten und Freunden feiert, spricht ganz normal und vernünftig mit den Gästen. Irgendwann wird es ihm jedoch zuviel. Die Mutter spürt, dass er sein Mass überschritten hat, nimmt ihn beiseite und macht sich daran, mit ihm die Gesellschaft verlassen. Er ist jedoch der Meinung, es sei gerade so schön, dass er noch länger bleiben müsse. Bleibt er jedoch noch länger, dann wird er wieder einen psychotischen Schub erleiden. Seine Krankheit besteht eben darin,, die eigene Grenze nicht zu kennen. Der Betroffene kann den Kontakt zu anderen nur eine bestimmte Zeit lang aufrechterhalten. Ist diese Zeitspanne überschritten, dann gleitet er innerlich ab. Ihm selbst ist dabei am Wenigsten bewusst, wann es ihm nicht mehr gut tut, weiterhin mit anderen Menschen zusammen zu sein. Ihm fehlt das Gespür dafür, wann ihm Alleinsein gut täte.
Ähnlich verhält es sich auch mit der Manie, deren typisches Kennzeichen ebenso die Grenzenlosigkeit ist. Wenn bipolare Menschen in ihre manische Phase kommen, dann verlieren sie jedes Augenmass. Sie bestellen etwa Unmengen von Material, das sie nie brauchen und erst recht nicht bezahlen können. Sie arbeiten ohne Mass, benötigen keinen Schlaf mehr. Da sie sich hellwach fühlen, sind sie der Meinung, sie könnten rund um die Uhr arbeiten. Diese manischen Menschen können ihre Umfeld in einen permanenten Schrecken versetzen, weil man bei ihnen immer damit rechnen muss, dass sie irgendetwas tun, was sie in schlimme Bedrängnis bringen wird. Dabei unterliegen sie dem Irrtum, alles im Griff zu haben. Teilweise äussert sich die Manie auch in einem grenzenlosen Redeschwall. Sie reden, ohne Atem holen zu müssen und der Zuhörer hat keinerlei Chance, selbst etwas zu sagen. Sie reden ununterbrochen und lassen den anderen nicht mehr zu Wort kommen.

Wenn solche grenzenlosen Menschen in die Beratung kommen, dann haben sie keinerlei Gespür für die Situation in einem Begleitungsgespräch. Haben sie endlich über sich in einem endlosen Monolog erzählt, dann wechseln sie gerne abrupt die Rolle und spielen den Therapeuten für den Begleiter. Sie erkundigen sich wie es ihm wohl gehe - er würde so blass aussehen. Oder sie nähern sich ihm körperlich stark und überschreiten damit seine Grenze. Solche Situationen sind für den Begleiter höchst angenehm. Grenzenlose Menschen zwingen uns dazu, dass wir unsere Grenze besonders achtsam hüten. Ansonsten laufen wir Gefahr, uns selbst zu verlieren. Meistens braucht der Begleiter viel Energie, um gegen den grenzenlosen Menschen die eigene Grenze zu verteidigen. Der Begleiter lässt sich gerne vom Redeschwall des anderen überschütten und findet dabei keine Möglichkeit, auf die eigene begrenzte Zeit hinzuweisen. Letzten Endes ärgert er sich danach darüber, länger mit dem Klienten gesprochen zu haben, als es ihm gut getan hätte. Teilweise bringen es die Betroffenen fertig, immer dann, wenn der Begleiter das Gespräch beenden will,
die eigentlich wichtigen Problemen zu benennen, nachdem sich die Unterredung bis dahin eher träge dahingeschleppt hat. Sobald die Gesprächszeit sich dem Ende zuneigt, fangen sie an, bitter zu weinen und machen es dem Begleiter fast unmöglich, die Sitzung zu beenden. Der Begleiter benötigt in solchen Fällen ein gutes Gespür für die eigene Grenze, um konsequent zu bleiben und die eigene Zeitgrenze einzuhalten.

In unserer Zeit ist vielen Menschen das gesunde Gespür für die eigenen Grenzen verloren gegangen. Diesen Verlust stellen wir nicht nur bei kranken Menschen fest; es handelt sich mittlerweile um ein gesellschaftliches Problem ist. Dies zeigt sich etwa am Erfolg vieler Talkshows im Fernsehen, in denen die Akteure vor einem Millionenpublikum Persönlichstes zur Schau stellen und sich prostituieren. Die Intimität wird in die Öffentlichkeit gezerrt in immer wieder neuen Folgen. Dies folgt einem suchtähnlichen Wiederholungsmuster. Dabei kitzeln die Moderatoren aus ihren Gästen mögichst viel Privates heraus. Eigentlich ist das Private ja das Abgesonderte, das für sich Stehende, das Abgegrenzte. Darauf weist schon die Wortbedeutung hin. Werden die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem jedoch aufgehoben sind, dann wandeln sich die Zuschauer zu lustvollen Voyeuren. Sie befriedigen ihre Sucht nach immer neuen Intimitäten fremder Menschen, weil sie zu einer eigenen kultivierten Intimität kaum mehr fähig sind. Es nimmt nicht Wunder, dass eine solche Grenzenlosigkeit weder dem Zuschauer noch den Akteuren gut tut. Die Grenzenlosigkeit ist letzten Endes ein Zeichen für die Krankheit unserer Zeit.

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