Mit Rackets umgehen

Rackets sollen nicht gefördert werden, sondern eine klare und konstruktive Kommunikation im Hier und Jetzt angestrebt werden, auch und gerade im Umgang mit Gefühlen. Doch handelt es sich um eines der sensi­belsten Themen in der Kommunikation mit anderen Menschen. Die meisten Menschen reagieren auf Interventionen in diesem Bereich sehr empfind­lich. Entsprechend erleben sie dann die Nichtbeachtung oder Konfrontation von Rackets als Herzlosigkeit oder Kränkung, weil doch ihre persönlichsten Gefühle missachtet werden. Wichtig ist dabei, sich darüber im Klaren zu werden, ob und wo ich selbst Probleme im Umgang mit bestimmten Gefühlen habe, um nicht aus meinen eigenen Trübungen heraus zu intervenieren. Unter Achtung des vollem Respekts für die Persönlichkeit der betreffenden Person sind die folgenden Hinweise anzuwenden:

  • So wenig Beachtung für Rackets geben wie möglich,
  • anstatt dessen sollten wir positive Reaktionen auf die Person an sich, auf klares und konstruktives Verhalten, auf echte Gefühle zeigen.
  • Falls die Beziehung und die Situation es gestatten, dann wäre Erlaubnis und Er­mutigung zu geben, das unter dem Racket liegende Gefühl zum Aus­druck zu bringen.
  • Man könnte auch das vermutete Gefühl ansprechen (z.B.: „Ich habe den Eindruck, dass du eigentlich verärgert bist" oder „Wenn mir so etwas untergekommen wäre, dann wäre ich darüber nicht nur ärgerlich, sondern auch traurig."
  • Alles zurückweisen, was jemand aus einem Racket heraus mir oder anderen überstülpen will, und das vermutlich mit unbewältigten Konflikten aus seiner Vergangenheit zu tun hat.
  • Konfrontieren, wenn Rabattmarken eingelöst werden.

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