Bier rettet die Welt!?

Ein Konzern rettet die Welt: Anheuser-Busch InBev (Beck’s, Diebels, Franziskaner,Hasseröder), sucht die auf internationaler Ebene gut beleumundete Partner für ihr sog. „Well-Being & Responsibility Forum“ suchen (http://responsibilityforum.ab-inbev.com/). Für alle, die englische Texte nicht lesen, sei der Inhalt hier kurz zusammengefasst:
Anheuser träumt davon, die allerbeste Bierfirma in einer besseren der denkbaren Welten zu werden. Zunächst möchte der Konzern dazu Menschen für Konversationen zusammenbringen. Die so entstehenden Dialoge sollen zu bedeutenden Aktionen führen, die auch echte Resultate zeitigen. Das Ganze soll ein Teil werden beim „globalen Bierverantwortungstag“ am 20. September.

Bier rettet die Welt - Dabei ist diese blumig verpackte Strategie doch schon altbekannt: Angesehene Gesundheitsorganisationen geben ihren guten Namen für die Steigerung der Akzeptanz des Suchtmittelherstellers. Falls es klappt, dann ist der Ruf jener lädiert (manchmal auch ruiniert), diese aber haben durch die Kooperation wirksame gesetzliche Massnahmen zur Beschränkung des Missbrauchs (z.B. Werberegulierungen) verhindern können.

Dabei wäre alles doch ganz einfach: Anheuser-Busch InBev sollte zur Verbesserung der Welt einfach weltweit die anfallenden Steuern ohne Tricks zahlen und nicht mehr das Suchtmittel Nr. 1. bewerben.

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