Leben nach der Krise

In diesem Teil geht es um das gemeinsame Leben nach der Krise in einer Partnerschaft. Die Psychose will nun bearbeitet und bewältigt werden. Nach der Krise ist es wichtig, sich miteinander auszusprechen. Es geht also darum, über nichts schweigend und duldend hinwegzusehen. Es geht viel mehr darum, sich über mögliche Bedeutungen des psychotischen Geschehens und den damit auftretenden Belastungen und unabsichtlichen Verletzungen zu verständigen und auszutauschen.  Dabei wird der auch Frage nachgegangen, was die Krise zu tun hat mit Beziehung. Um Vorsorge zu treffen, ist ein persönliches Krisenkonzept des Betroffenen und der Angehörigen nötig und es sich Absprachen mit dem persönlichen Umfeld zu treffen. Natürlich kann es durch die Krisenerfahrung zu Brüchigkeiten in der Beziehung  kommen. Der Planung von Kindern und Familie ist ein separater Text gewidmet, in dem es um die Vulnerabilität von Kindern geht. Belastende Momente werden aufgezeigt und Möglichkeiten zur Abhilfe dargestellt. Abschließend geht es um die Hilfemöglichkeiten zur Re-Integration ins Arbeitsleben für Betroffene Immerhin bestehen inzwischen recht gute Heilungschancen. Ein Drittel der Kranken haben volle Chancen, vollkommen reintegriert zu werden und ein Drittel erzielt immerhin die teilweise Reintegration. Die Reaktionen des Umfeldes und die Beratung und Behandlung seitens der Profis verbessert die Chance der Reintegration teilweise ungemein.