EU: Gemeinsame Aktion zu psychischer Gesundheit und Wohlbefinden

In einer gemeinsamen Aktion wollen 45 assozierte und Kooperationspartner aus allen Mitgliedsstaaten der EU psychische Störungen verhindern und die soziale Inklusion von Betroffenen erreichen. Das EU-Gesundheitsprogramm finanzierte die gemeinsame Aktion, die von Februar 2013 bis Januar 2016 laufen wird.

Immer mehr Menschen in Europa bekommen eine psychische Störung diagnostiziert: So sollen es inzwischen bis zu 50 Millionen Bürger und somit um die 11% der europäischen Bevölkerung sein. Deshalb will die Aktion auf die Arbeit des Europäischen Pakts für psychische Gesundheit und Wohlbefinden sowie die Schlussfolgerungen des Rates zu diesem Thema aufbauen. Es geht somit darum, einen Prozess für eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten sowie assoziierten Staaten der Europäischen Union, relevanten Akteuren und internationalen Organisationen anzustoßen.

Die Aktion behandelt die folgenden Themen:

  • Förderung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Schule;
  • Förderung von Maßnahmen gegen Depression und Suizid;
  • Entwicklung gemeindenaher psychischer Gesundheitsfürsorge;
  • Förderung der Integration von Fragen psychischer Gesundheit in alle Politikbereiche.

Damit soll ein umfassendes Wissen im Bereich psychischer Gesundheit und Wohlbefinden in der EU generiert und die Ausarbeitung eines Aktionsrahmens in diesem Bereich möglich werden.

Quelle:
http://www.eufis.eu

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