Das Leben zu Hause

Das Leben zu Hause

Viele der auftretenden Psychosen werden in der Klinik ausgetragen. Dies ist auch sinnvoll bei schwierigen Psychosen und auch bei der Ersterkrankung. Schwierig wäre eine Psychose dann, wenn der Patient suizidale Gedanken hegt, sehr unruhig, ängstlich oder aggressiv ist. Wenn Gefahr der Selbstgefährdung oder Fremdgefährdung besteht, dann sind das auch die rechtlichen Grundlagen für Zwangseinweisungen.

Sind der Betroffene und seine Angehörigen jedoch schon psychoseerfahren, dann können sie zu dem Schluss kommen, die psychotische Episode daheim durchzustehen. Als Gründe könnten angeführt werden

  •   die Unruhe auf der Station macht eine höhere Dosis der Medikamente nötig als es daheim notwendig wäre
  •   Die Rekonvalenzzeit (die letzte Phase des Krankheitsverlaufs) der Psychose fällt daheim kürzer aus als in der Klinik
  •   Der Betroffene verbleibt in seiner gewohnten Umgebung und Alltag und muss sich nicht einer Umgebung mit in der Hauptsache kranken Menschen aussetzen
  •   Es kommt zu keinem Klinikschock auf der geschlossenen Station
  •   Der Betroffene kann sich daheim freier bewegen als in der Klinik

  
Natürlich zieht die Entscheidung, die Psychose daheim zu bewältigen eine erhebliche Mehrbelastung für die Angehörigen nach sich. Deshalb bedarf die Frage, wie viel Mehrbelastung sich die Angehörigen zumuten wollen oder können, einer vorzeitigen Klärung. Der Ausfall des kranken Familienmitglieds muss in den vorher eingenommenen Rollen ersetzt werden und der Betroffene benötigt nun zusätzlich soviel Zuwendung und Ansprache, dass er die anderen ihn betreuenden Angehörigen rund um die Uhr auf Trab halten kann. Hier sind schon im Vorfeld in einer stabilen Phase entsprechende Absprachen mit dem Betroffenen nötig.

Die versorgenden Angehörigen müssen stets im Blick haben, dass sie sich nicht überfordern und ihre Kräfte verschlissen werden. Deshalb sind Absprachen nötig, in denen Ruhepausen und Freiräume für die versorgenden Familienmitglieder festgelegt werden. Der Betroffene wird akzeptieren, wenn diese Zeiten eingefordert werden, wenn ihm klar ist, wann die Betreuer wieder verfügbar sind. Das Überschreiten der eigenen Grenzen und Kräfte ist gleichzeitig das Überschreiten der Grenzen für die Behandlung einer Psychose im heimischen Umfeld. Man tut sich auch keinen Gefallen damit, diese natürlichen Grenzen zu missachten. Denn wenn die Kraft aufgezehrt ist, wird das Klima leicht gereizt und aggressiv. Für die Psychosebegleitung wirkt sich das katastrophal aus. Der Betroffene reagiert nämlich wie ein Seismograph auf die empfundenen Stimmungen und die Situation kann leicht eskalieren. Wenn nun kein Notfallteam an Freunden oder Verwandten bereit steht, dann bleibt letzten Endes nur noch die Einweisung des Betroffenen in die nächste Klinik übrig.
Es gibt auch Betroffene, die ein stark störendes Verhalten an den Tag legen. Sie drehen etwa die Stereoanlage auf oder beginnen, die Möbel zu zertrümmern. In diesem Falle ist eine Begleitung daheim unmöglich, weil ansonsten das ganze Familienleben aus den Fugen gerät.

Alle Angehörigen, auch die Kinder, müssen ihr Einverständnis dazu abgeben, dass der Betroffene daheim bleibt, um die Psychose auszukurieren. Auch wenn nur einer darunter ist, der dies innerlich ablehnt und das äußerlich womöglich gar nicht zeigt, wird die Psychosebegleitung zu Hause nicht mehr möglich sein. Der Betroffene wird nämlich die ablehnende Haltung ganz deutlich wahrnehmen. weil er wahrnehmungsfähiger ist als ein Gesunder.

Gerade die Kinder kann die Erkrankung des Elternteils sehr stark belasten. In diesem Falle sollte man sich sehr genau überlegen, ob es nicht besser wäre, die Psychose in der Klinik auszukurieren. Manche Kinder empfinden es wiederum als belastender als die Erkrankung, vom Elternteil getrennt zu sein. Besonders dann, wenn man den Kindern die Krankheit vernünftig erklärt, sind sie dazu in der Lage, das merkwürdige Verhalten des Betroffenen einzuordnen und  damit auch umzugehen.

Sind kleine Kinder in der Familie, dann können diese nicht dem Betroffenen allein überlassen werden. Der kranke Elternteil wäre mit der Versorgung der Kinder gänzlich überfordert. Auch könnte er bestimmte Situationen nicht bewältigen, zum Beispiel einen starken Streit zwischen den Geschwistern. Kleine Kinder können sich auch an den Wahnvorstellungen des Kranken gehörig erschrecken.
Um die Psychose daheim zu überstehen bedarf es auch der Begleitung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten, der aufgeschlossen und nicht autoritär ist. Es bedarf eines großen Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt, Betroffenem und Angehörigen, da der Arzt dem Kranken und seinen Angehörigen für die Medikation einen weiten Spielraum überlassen muss. Ein solcher passender Arzt im Hintergrund ist nicht gerade einfach zu finden. Man muss nach dem passenden Arzt schon suchen und genaue Vorstellungen mitbringen, was man braucht. Auch bedarf es einer gewissen Kompetenz seitens des Betroffenen und seiner Angehörigen bezüglich der Krankheit, der Behandlung und der Medikation.

Wie äußert sich der Anfang einer psychotischen Krise?

Die Angehörigen werden regelmäßig keine große Erfahrung mitbringen und den Anfang der psychotischen Episode nur schwer erkennen. Gerade bei der ersten Psychose können die Angehörigen nur schwer deuten, was sie zu sehen bekommen. Das Abgleiten aus der Realität geht so langsam vonstatten, dass man leicht den Punkt übersieht, an dem der Betroffene dringend einer Behandlung bedarf.
So kann sich der Angehörige einer erkrankten Künstlerin einreden, dass das Verhalten der Betroffenen einfach dazu gehört zu einer Künstlerin und es als chic und avantgardistisch bewerten. Selbst die Behandlung in der Klinik kann dann als Sicherheitsverwahrung für überspannte Künstler angesehen werden. Dabei wird dann leicht übersehen, dass der Betroffene schwer krank ist.

Den Angehörigen ist es oft sehr wichtig, gerade in ihrem sozialen Umfeld den Eindruck der Normalität zu wahren. Sie entwickeln selbst weit hergeholte und abstruse Erklärungsmodelle für die Veränderung ihres Familienmitglieds. Gerade im Kreis der Verwandten wird über den Betroffenen geschimpft und an ihm herumkritisiert. Man spricht über den Betroffenen aber nicht mit ihm. Ein solches Vorgehen verstärkt dann die Verfolgungsängste seitens des Betroffenen. Da sich die Betroffenen obendrein streckenweise ganz normal geben, sind die Angehörigen in ihrer Wahrnehmung zusätzlich verunsichert.
Falls dann jedoch die Befürchtung zur Sprache kommt, der Betroffene könne erkrankt sein, dann ändert sich zumeist das Verhalten der Angehörigen. Sie sind dann sehr besorgt und möchten, dass der Betroffene einen Arzt aufsucht.

Symptome

Das Hinübergleiten vom normalen Zustand in die Psychose ist oft ein unmerklicher Prozess. Da die Veränderung regelmäßig schleichend und fast unmerklich vonstatten geht, fällt das Erkennen einer seelischen Störung naturgemäß recht schwer. Der Betroffene bemerkt jedoch von Anfang an die Änderung. Er möchte diese jedoch nicht wahrhaben und denkt sich, dass es schon wieder werden wird mit ihm. Der Angehörige ist dem kranken Familienmitglied gegenüber recht befangen und sein Blick getrübt. Dies verhält sich ebenso wie mit einem Anwalt, der sich vor Gericht nicht selbst verteidigt, sondern einen neutral denkenden Kollegen einsetzt.
Auf der anderen Seite sollen die Angehörigen auch nicht den Betroffenen stets daraufhin zu überprüfen, ob er denn noch normal ist. Denn wenn man etwas am anderen sucht, dann findet man das auch am Ende.
Wenn die Psychose beginnt, dann trennen sich für den Betroffenen die Innenwelt und die Außenwelt. Zuerst schiebt sich die Innenwelt immer mehr in den Vordergrund und absorbiert den Betroffenen. Falls er etwa angesprochen wird, dann wirkt er zerstreut und geistig abwesend. Es kann etwas dauern, bis er umschaltet und wieder ansprechbar ist. Später kann dazukommen, dass der Betroffene Dinge äußert, deren Sinn sich dem Zuhörer nicht mehr erschließt. So kann er davon berichten, dass die Außerirdischen inzwischen auf der Erde gelandet seien.

Oft entwickeln die Betroffenen ein starkes Bedürfnis, sich zurückzuziehen und sich dem familiären Alltag zu entziehen. So kann es sein, dass sie nur noch im Bett liegen. Es kann aber auch sein, dass sie gehetzt und unruhig wirken, ohne jedoch etwas Bestimmtes zu tun.

Der Betroffene wird auch von Gedanken überflutet. Diese können etwa philosophischer, künstlerischer oder religiöser Natur sein. Verfolgungsängste in dem Sinne, vom Geheimdienst verfolgt zu sein oder Größenideen, wie die Probleme der Welt lösen zu können, sind auch nicht selten. Einige Betroffenen haben das Gefühl, ihre Gedanken seien ihnen von einer fremden Macht eingegeben. Das innere Erleben kann einem Traum gleichen, den der Betroffene im Wachzustand erlebt. Einige Betroffenen behaupten dann auch, sie hätten die Zeit vom Urbeginn der Schöpfung bis in die Zukunft erlebt. Die äußere Wirklichkeit nimmt der Betroffene nur noch in Teilen wahr, die dann auf irgendeine Weise in das traumhafte Erleben eingebaut werden. Daraus resultiert dann auch ein ver-rücktes Handeln.

So kann ein Betroffener der Meinung sein, er sei ein gottgleiches Wesen, dem alles auf der Welt gehört. Er geht im Supermarkt und schiebt den vollbepackten Einkaufswagen durch die Kasse, ohne zu bezahlen. Dabei hat der Betroffene nicht vor, zu stehlen, weil er ja der Meinung ist, ihm gehöre alles.

Da der Betroffene intensiver wahrnimmt und erlebt als die Gesunden um ihn herum, denkt er oft, er sei der einzig Gesunde, während alle anderen um ihn herum krank seien.

Da Zustand und Erleben sehr außergewöhnlich sind, fallen beim Betroffenen Hemmungen weg. Sie sagen und tun Dinge, die sie unter normalen Umständen nicht sagen oder tun würden. Dabei ist die innere Erregung so stark, dass der Betroffene gar nicht oder nur sporadisch schlafen kann. Er vergisst zu essen und zu trinken, wobei zur gleichen Zeit der Kalorienverbrauch des Körpers sehr hoch ist. Dies führt dazu, dass die Betroffenen ohne Behandlung schnell in einen hochgradigen Erschöpfungszustand geraten. Die Angehörigen haben in diesem Falle die Aufgabe, den Betroffenen ausreichend zu versorgen.

Für den Betroffenen ändert sich auch das eigene Denken. Jede Information hat laut Kommunikationstheorie stets einen informativen und einen emotionalen Anteil. Der informative Anteil tritt während der Psychose völlig in den Hintergrund und der emotionale Anteil verstärkt sich entsprechend. So kann der Betroffene etwa ein Glas sehen und die runde Form des Glases lässt ihn an Kinder denken. Das Faktum des Glases ist für ihn nicht mehr relevant, was zählt ist nur noch das kindlich Runde. Da der Betroffene die Dinge so deutlich fühlt, glaubt er, dass symbolische Handlungen seinerseits in der Wirklichkeit Dinge bewirken. So kann er das Glas streicheln, um alle Kindern auf der Welt mit positiver Energie zu versorgen. Läuft nun kurz danach im Radio eine Sendung über ein Kinderhilfswerk, dann ist das für ihn die direkte Bestätigung seiner Sichtweise. Alles, was er tut, ist also für die Öffentlichkeit wahrnehmbar. Oft ist es so, dass der Betroffene sich wie auf einer Bühne fühlt, um für unsichtbare Zuschauer ein Theaterstück aufzuführen.

Des weiteren können Halluzinationen auftauchen, die alle Sinne betreffen können. So kann der Betroffene etwas riechen oder schmecken, was es nicht gibt. Er kann Stimmen hören, die über oder mit ihm sprechen. Er kann im Fernsehen Filme sehen, die gar nicht gesendet werden. Er kann aber auch unerklärliche Körpergefühle haben wie etwa das Gefühl, dass sich seine beiden Gehirnhälften gegeneinander bekämpfen.
Je nach Ausprägung seines Temperaments können diese Erlebnisse den Betroffenen ängstigen, faszinieren oder wütend machen. Es kann vorkommen, dass er der Meinung ist, fremde Mächte veranstalteten etwas mit ihm oder er habe ein Erleuchtungserlebnis, also eine spirituelle Erfahrung.

Selbst die vertraute Umgebung daheim kann unter den oben beschriebenen Umständen als fremd oder gar bedrohlich wahrgenommen werden.

Natürlich sind die oben beschriebenen Symptome nicht vollständig aufgezählt, da es ihrer so viele verschiedene gibt. Die angeführten Beispiele sollen nur einen Einblick in das Erleben des Betroffenen geben, um dann abschätzen zu können, welche Hilfen der Betroffene nun benötigt, wenn er daheim verbleibt in der Krise.

Hilfen im Alltag zu Hause

Die vorgestellten Symptome machen klar, dass der Betroffene kaum mehr dazu in der Lage ist, den Alltag vernünftig zu bewältigen und dabei Hilfe benötigt. Um angemessen helfen zu können, braucht das versorgende Familienmitglied ein gutes Verständnis der beim Betroffenen auftretenden Störungen.

Meistens verwahrlost der Haushalt im Sinne einer Vermüllung, weil sich der Erkrankte kaum mehr dazu in der Lage sieht, aufzuräumen.

Einem Mann erscheint das entstandene Chaos wie ein Sinnbild der göttlichen Ordnung, die aus dem Chaos entstanden ist. Alles bekommt eine eigene Bedeutung zugeordnet: Der Abstand des Bestecks vom Teller, die Reste des Essens auf dem Tisch und der Müll an sich. Jedes Staubkorn erscheint als lebendiges Subjekt, für das er mit tiefer Zuneigung erfüllt ist. In dieses Miteinander einzugreifen und aufzuräumen war dem Erkranktenschlichtwegs unmöglich. Als dann aber seine Ehefrau den Anfang machte, war es ihm möglich, sich wieder zu distanzieren und mit aufzuräumen.

Wer diese Nähe zu den Dingen erlebt , der ist eventuell fasziniert vom eigenen Erleben, wünscht sich jedoch aus ganzem Herzen, dass den Dingen keine Bedeutung mehr zukommt und er wieder normal wird. Mit dem Willen allein ist diesem Phänomen jedoch nicht beizukommen. Demgemäss ist es sinnlos, den Erkrankten einfach dazu aufzufordern, er solle endlich Ordnung schaffen oder sich wieder normal aufführen. Man kann ja auch einem Fieberkranken nicht mit Worten dazu bringen, keine Temperatur mehr zu haben.

Steht der Betroffene in der Pflicht, Kinder zu versorgen, dann wird er dabei Unterstützung brauchen. Sollten die Kinder noch sehr klein sein, dann bedarf es jemandes, der stets da ist, um sie zu betreuen. Gerade kleine Kinder haben recht hohe Bedürfnisse und machen teilweise viel Stress. Diesem Stress ist der Betroffene, der sich kaum aus seiner Innenwelt lösen kann, kaum gewachsen. Sind die Kinder schon etwas größer, dann genügt es, wenn jemand da ist, der sie abfängt, wenn sie energiegeladen und vol beladen mit Erlebnissen aus dem Kindergarten oder der Schule kommen. Dadurch werden ihre Bedürfbisse, sich mitzuteilen, befriedigt und der Betroffene erheblich entlastet, so dass er nicht überfordert wird. Zwei Stunden Hilfe täglich können hier schon Wunder wirken.

Falls der Betroffene dabei nicht gestört wird, kann er wohl oft das Kochen des Mittagessens übernehmen. Es handelt sich um eine ihm vertraute Aufgabe, bei der er eine gewisse Routine hat, die ihm ähnlich wie die Arbeitstherapie in der Klinik dabei hilft, ihm ein Stück Realität zu vermitteln. Zu diesen Betätigungen zählen auch das Bügeln oder leichte Putzaufgaben. Im Gegensatz dazu wirken bei der Betreuung von Kindern viele unvorhersehbare Reize auf den Betroffenen ein, mit denen er oft nicht umgehen kann.

Sehr entlastend ist es, den Gang zum Einkaufen für den Betroffenen zu übernehmen. Zwar kann er den Einkaufszettel als Konzentrationsübung verfassen, doch wird ihn der Gang zum Einkaufscenter schon wieder überfordern. Zwar besteht kaum die Gefahr, er würde dem Straßenverkehr nicht Herr werden, doch würden ihn die vielen Reize auf der Straße nur verwirren. Jedes Fahrzeug, jedes Nummernschild, jede Farbe, jeder Passant und jedes Verkehrssignal bekommt vom Betroffenen eine eigene Bedeutung zugeschrieben. In Folge kommen seine Gedanken in Unordnung und er läuft Gefahr, desorientiert zu werden.  So kann er etwas im Schaufenster erblicken, das er dann spontan einkauft - nicht deshalb, weil er den Gegenstand gebrauchen kann, sondern weil ein Engel Gottes es ihm aufgetragen hat, den Gegenstand zu besitzen. Folglich ist es besser, dem Betroffenen den Einkauf abzunehmen oder ihn dabei zu begleiten.

Der Betroffene benötigt bei allen Verrichtungen Unterstützung, bei denen er vielen Reizen ausgesetzt ist oder bei denen er komplex handeln muss. Routinearbeiten wird er dahingegen erledigen können. Diese beeinflussen ihn therapeutisch positiv, indem sie ihn in Richtung Wirklichkeit steuern oder darin festhalten.

Zusätzliche professionelle Unterstützung

Falls die Kinder im Haushalt jünger sind als zwölf Jahre, dann hat die erkrankte Mutter Anspruch auf eine Haushaltshilfe. Diese wird von der Krankenkasse finanziert, wenn ein Arzt deren Notwendigkeit bestätigt hat. Die Haushaltshilfe ist dann an fünf Tagen die Woche für acht Stunden anwesend und ermöglicht es dem gesunden Partner, seiner Arbeit nachzugehen.

Zudem hilft auch der Sozialpsychiatrische Dienst, der in jeder Stadt anzutreffen ist. Der Angehörige findet hier jemanden, der seine Sorgen anhört und ihn berät. Dem Betroffene wiederum hilft der Sozialpsychiatrische Dienst durch seine Krisenbegleitung. Die Dienste vermitteln auch zu Freizeitangeboten oder Patienten-Cafés. Der Betroffene kann also seine vier Wände verlassen und Kontakt nach außen hin aufnehmen.
Begleitung findet der Betroffene auch durch viele Organisationen wie etwa die Diakonie oder Bürgerhelferorganisationen, die Patiententreffs unterhalten.
 

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