Die Umtriebe der Pharmaindustrie

Der Einfluss der pharmazeutischen Industrie auf das Gesundheitswesen

Dieses Dossier beschäftigt sich mit den Umtrieben der Pharmaindustrie und der Einflussnahme der Pharmalobby auf das Gesundheitssystem. Die Links weiter unten führen dann zu den entsprechenden Kapiteln des Buches.

Die pharmazeutische Industrie einerseits und die Ärzteschaft auf der anderen Seite stehen schon seit Jahren im Verdacht systematischen Kungelns1. Die Kritikern werfen den Medizinern vor, dass viele Präparate dank Ärzten, die von der Industrie beeinflusst werden, in die Anwendung und damit auf den Markt kommen. Und das, obwohl die Medikamente nicht für alle Patienten optimal geeignet sind, sondern womöglich sogar Risiken bergen.

Da war zum Beispiel der Medizinskandal um das Schmerzmittel Vioxx. Merck sah sich dazu gezwungen, das Schmerzmittel 2004 vom Markt zu nehmen, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass die längere Einnahme des Medikaments mit einem höheren Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko verbunden ist. An dem Medikament Vioxx hatte das Unternehmen bis dahin im Jahr etwa 2,5 Milliarden Dollar verdient. Im Jahre 2007 einigte sich Merck schließlich mit Vioxx-Patienten auf die Zahlung von Schadenersatz im Umfang von knapp fünf Milliarden Dollar.

Neben einer Analyse der aktuellen Situation werden die zugrunde liegenden Mechanismen erklärt und beschrieben, welche Wege aus dem aktuellen Dilemma, das sich immer mehr offenbart, herausführen könnten.

  • 1. kungeln: heimlich unsaubere Geschäfte abschließen oder geheime Absprachen treffen

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