Fachtag "Recovery - die neue Hoffnung"

Wir, der Altenburger Selbsthilfeverein Einblicke e.V. werden in Kooperation mit dem Landesverband EX-IN Thüringen e.V. vom Freitag, den 14. März 2014 bis zum Samstag, den 15. März 2014, im barrierefrei zugänglichen Audimax der Fachhochschule Erfurt einen bundesweiten trialogisch aufgebauten Fachtag zum Thema "Recovery - die neue Hoffnung" veranstalten. Nebenbei werden betroffene Künstler ihre Kunstwerke ausstellen.


Der Haupttagungsort
Audimax der FH Erfurt

Dritter Altenburger Fachtag von Einblicke e.V.



Die Bedeutung von Recovery

Das Wort Recovery ist englisch und bedeutet Wiedergenesung. Die Ergebnisse der Verlaufsforschung widerlegen inzwischen das seit über 100 Jahren gültige Gerücht der Unheilbarkeit von psychischen Erkrankungen. Diese Erkenntnis stellt dann auch die momentan praktizierte vorwiegend fürsorgliche Behandlung in Frage.
Recovery steht für einen zutiefst persönlichen und einmaligen Prozess der Veränderung der eigenen Haltung, Werte, Gefühle, Ziele, Fähigkeiten und Rollen. Die Wiedergenesung führt zu einem befriedigenden, hoffnungsvollen und beitragenden Leben innerhalb des Rahmens, den die Erkrankung vorgibt. Es geht auch darum, einen neuen Lebenssinn zu entwickeln im Prozess der Überwindung der fatalen Folgen einer psychischen Erkrankung.

Die Patienten sind in Bezug auf Recovery nicht nur Experten ihrer Krankheit, sondern auch ihrer Gesundheit. Ihre persönlichen Erfahrungen sind entscheidend geworden für die Entwicklung neuer Behandlungskonzepte. Bei Recovery geht es weniger um die Behandlung der Symptome als um die Schaffung neuer Lebensqualität. Die Genesenden haben die sinnstiftende Hoffnung auf eine Besserung ihrer Situation nie aufgegeben.
Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Botschaft an die Profis aus der Psychiatrie, bei den Patienten diese Hoffnung auf Besserung und Genesung aufrecht zu erhalten und die psychischen Widerstandskräfte der Betroffenen zu stärken.

Das Konzept der Recovery gewinnt inzwischen auch politisch immer mehr an Bedeutung. Für viele Betroffene hat Recovery nämlich neben einer persönlichen auch eine politische Bedeutung – dort wo man ist, einen Lebenssinn zu finden, Stigmatisierungen zu überwinden, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und seinen Platz in der Gesellschaft zurückzufordern und das Selbst zu beweisen. Recovery kann also eine Manifestation von Empowerment darstellen.

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Das Tagungsprogramm:


Tagungsprogramm am Freitag

  • 09:30 h Kaffee zum gemeinsamen Kennenlernen & Einschreibungen
  • 09:50 h Begrüßung (Michael Swiridoff, Roswitha Montag, Rainer Stötter)
  • 10:05 h Grußworte (n/a)
  • 10:20 h Grußwort von Dorothea Buck (nicht anwesend)
  • 10:30 h Recovery, Empowerment und Inklusion (Professor Dr. Eckhard Giese)
  • 11:30 h Kaffeepause
  • 11:45 h "Auch Irren ist menschlich" (Professor Dr. Klaus Dörner)
  • 13:00 h Mittagspause
  • 14:00 h Recovery und Salutogenese (Theodor Dierk Petzold)
  • 15:00 h Das Genesungskonzept der Recovery (Rainer Stötter)
  • 15:30 h Kaffeepause
  • 15:45 h Recovery und Trialog (Professor Dr. Thomas Bock)
  • 16:15 h Recovery durch Experienced-Involvement (EX-IN) in Ausbildung und Praxis (Jörg Utschakowski, Ingrid Hollman)
  • 16:45 h Kaffeepause
  • 17:00 h Die Rolle des Angehörigen im Genesungsprozess (Eva Straub)
  • 17:20 h Leben aus erfahrener Fragilität - Recovery und persönliche Entwicklung (Elias Nolde)
  • 17:45 h Diskussion mit den Referenten
  • 18:30 h Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation: Herr Michael Swiridoff

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Das Kulturprogramm

Von 19:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Zusammensein und gemeinsam diskutieren. Dazu ein Kabarett der Laienschauspielgruppe "Wie die Elfen" und eine Choreinlage und danach können Sie bei der Disco die Beine schwingen. Ein warmes Essen (Kartoffeln, gekochtes Gemüse, gebackene marinierte Tofusticks mit leichter Zwiebelsauce und Salat) ist im Preis enthalten.

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Das Tagungsprogramm am Samstag

  • 09:00 h Kaffeepause zum Einklang
  • 09:30 h "Hoffnung - Macht - Sinn" (Professor Dr. Michaela Amering)
  • 10:30 h Die Wiedererlangung von Kompetenzen durch bessere psychiatrische Behandlung (Dr. med. Christian Schäfer)
  • 11:00 h Kaffeepause
  • 11:30 h Unterstützung der Wiedergenesung in der praktischen Arbeit im komplementären Bereich (Dirk Bennewitz)
  • 12:00 h Recovery im Spannungsfeld zwischen Klient und Kostenträger (Hilde Schädle-Deininger)
  • 12:30 h Mittagspause
  • 13:30 h Workshops
  • 15:00 h Kaffeepause
  • 15:30 h Vorstellung der Ergebnisse der Workshops
    Das erarbeitete Thesenpapier zu Recovery wird nachgereicht
  • 16:30 h Zusammenfassung (Christine Theml)
  • 17:00 h Ende der Veranstaltung

Gesamtmoderation: Herr Michael Swiridoff

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Die Workshops am Samstag

  1. Recovery durch Psychoseseminare - (n/a)
  2. Die nötige Grundhaltung für Recovery - Jutta Slowenksi und Rainer Kah
  3. Recovery durch Erfahrungswissen - Roswitha Montag und Gerlinde Singpiel
  4. Recovery und die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) - Ruth Fricke
  5. Pflegerische Wege, um Recovery zu unterstützen - Hilde Schädle-Deininger und Günter Storck
  6. Recovery unterstützen durch personenzentrierte Hilfen - Daniela Rölke und Ralf Bremauer
  7. Recovery ermöglicht durch ein Persönliches Budget - Bettina Gacek
  8. Recovery und Spiritualität - Dr. Christine Hauskeller
  9. Recovery unterstützen durch optimale Beziehungsarbeit - Bärbel Jung
  10. Recovery in Gefahr? - Rainer Stötter
  11. Recovery durch Selbsthilfe - Hans Christoph Richter
  12. Psychische Probleme lösen mit ‚Salutogener Kommunikation‘ - Theodor Dierk Petzold

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Die Referenten (alphabetisch nach Familienname)

  • Frau Professor Dr. Michaela Amering ist Professorin und Oberärztin der Abteilung für Sozialpsychiatrie der Universitätsklinik für Psychiatrie an der Medizinischen Universität Wien. Sie ist im Vorstand der Sektion »Public Policy and Psychiatry« des Weltverbandes für Psychiatrie und der Sektion »Women's Mental Health« des Verbandes Europäischer Psychiaterinnen. Seit vielen Jahren verfolgt sie die internationale Entwicklung der Betroffenenbewegung und beschäftigt sich mit den großen Chancen, die durch eine starke Betroffenenbewegung und eine trialogische Gestaltung der Psychiatrie entstehen. Sie schrieb mit Dr. Margit Schmolke das vielbeachtete Buch "Recovery - Das Ende der Unheilbarkeit".
  • Herr Dirk Bennewitz aus Erfurt ist Vorsitzender des Thüringer Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Sozialpsychiatrie (DGSP) e.V. Er leitet das Psychosoziale Zentrum (PSZ) vom Trägerwerk soziale Dienste (TWSD) in Erfurt
  • Herr Ralf Bremauer ist Geschäftsführer des Instituts für personenzentrierte Hilfen in Fulda und Berater in der Sozialwirtschaft
  • Professor Dr. Thomas Bock aus Hamburg ist psychologischer Psychotherapeut und hat leitende Funktionen an der Hamburger Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, war mit Dorothea Buck zusammen Mitbegründer der Psychoseseminare und anderer trialogischer Projekte wie etwa Irre menschlich Hamburg oder das SuSi-Forschungs-Projekt zum subjektiven Sinn bei Psychosen
  • Frau Dorothea Buck (auch J. E. Deranders oder Sophie Zerchin) ist eine deutsche Autorin und Bildhauerin und gleichzeitig eine bedeutende Persönlichkeit der Bewegung Psychiatrie-Erfahrener. Als Zwangssterilisierte ist sie Opfer der NS-Diktatur. Die Begründerin des Deutschen Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPe) e.V. hinterfragte ihr Leben lang den Mythos der Unheilbarkeit
  • Herr Professor Dr. Klaus Dörner aus Hamburg ist Sozialpsychiater. Er studierte Medizin, Soziologie und Geschichte und habilitierte an der Psychiatrischen Universitätsklinik Hamburg. Von 1980 bis 1996 war er ärztlicher Leiter der Westfälischen Klinik in Gütersloh für Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie. An der Universität Witten/Herdecke lehrte er Psychiatrie. Mitbegründer der DGSP. Seit 2003 ist er Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.
  • Frau Ruth Fricke aus Herford ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE) und für den BPE im erweiterterten Vorstand des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e.V., im Inklusionsbeirat des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, im Qualitätsbeirat des Bundesverbandes der Berufsbetreuer. Im Inkusionsbeirat des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung sowie im bundesweiten Kontaktgespräch Psychiatrie tritt sie seit Jahren für die Durchsetzung und Umsetzung der UN-BRK ein.
  • Frau Bettina Gacek aus Dresden ist Beraterin in Sachen Persönliches Budget und Koordinatorin des Netzwerkes Persönliches Budget Mitteldeutschland
  • Herr Professor Dr. Eckhard Giese aus Erfurt lehrt Soziale Arbeit an der Fachhochschule Erfurt. Seine Schwerpunkte sind Psychologie, Sozialpsychiatrie, Arbeitsformen und Methoden der Sozialen Arbeit und Gender Studies
  • Die Altenburger Pastorin Frau Dr. Christine Hauskeller ist unter anderem Seelsorgerin der Altenburger Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
  • Frau Ingrid Hollman aus Merseburg aus dem Vorstand von EX-IN Deutschland e.V. ist EX-IN-Trainerin und Referentin. Sie setzt sich darüber hinaus fachpolitisch in mehreren Gremien ein für die Vertretung der Belange von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Frau Hollmann kennt die professionelle Seite, ist psychiatrieerfahren und Angehörige; verkörpert also den Trialog in ihrer Person.
  • Frau Bärbel Jung aus Kassel st Mutter von 5 Kindern. Sie lebt und arbeitet in Kassel in freier Praxis als ausgebildete Mediatorin für Familie Arbeit und Soziales, systemischer Elterncoach u. familylab - Seminarleiterin. Sie ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins Borderline Trialog Kassel e.V. Trainerin für emotionale Kompetenzen, Multiplikatorin für gewaltfreie Kommunikation n. Prof. Dr. Marshall. B. Rosenberg. Frau Jung leitet in Kooperation mit Erwachsenenpsychiatrien die Ppsychoedukationsgruppen und eigene Skillsgruppen für Mitbetroffene von emotional instabilen Menschen. Ihre eigenen gelebten Beziehungen zu emotional instabilen Menschen: Tochter, Schwester, Mutter, Ex-Partnerin, Profi. Im Zentrum ihrer Arbeit steht nie allein der einzelne Mensch, sondern immer sein persönliches und soziales Umfeld.
  • Herr Rainer Kah aus Wetzlar ist Soziologe und war Vorstandsmitglied des Vereins Ex-In Hessen e.V. Der EX-IN-Trainer leitet eine soziologische Praxis in Wetzlar und ist im Vorstand des Vereins Soziale Inklusion e.V. im Lahn-Dill-Kreis
  • Herr Elias Nolde aus Münster ist Genesungsbegleiter und EX-IN Trainer; er ist Mitarbeiter in verschiedenen gemeindepsychiatrischen Projekten.
  • Frau Roswitha Montag aus Erfurt ist Expertin in eigener Sache und leitet den Verein EX-IN- Thüringen e.V.
  • Herr Theodor Dierk Petzold aus Bad Gandersheim ist Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Europ. Cert. f. Psychotherapie ECP und Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Er ist Sprecher vom Dachverband Salutogenese und leitet auch das Zentrum für Salutogenese in Bad Gandersheim. Auf dem Hintergrund seines „evolutionär systemischen Menschenbildes“ entwickelte er das Verfahren der „Salutogenen Kommunikation“. Autor bzw. Herausgeber u.a. der Bücher „Praxisbuch Salutogenese – Warum Gesundheit ansteckend ist“, „Chronisch krank und doch gesund – salutogenetische Perspektiven“ und „Kommunikation mit Zukunft – Salutogenese und Resonanz“
  • Herr Hans Christoph Richter aus Sömmerda von Lebensumwege e.V. ist langjähriger Selbsthilfeprofi, der mehrere große Selbsthilfegruppen gegründet hat und leitet in Sömmerda, Erfurt, Weimar, Apolda und Bad Frankenhausen.
  • Frau Daniela Rölke , M.A. Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Gemeindepsychiatrie ist Dipl. Sozialpädagogin/Dipl. Sozialarbeiterin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Fulda am Fachbereich Sozialwesen mit dem Schwerpunkt der Implementierung des Integrierten Teilhabeplans und Lehrtätigkeit in den Bereichen Rehabilitation und Methoden der Sozialen Arbeit.
  • Frau Dipl.-Pflegewirtin Hilde Schädle-Deininger aus Offenbach ist Lehrerin für Pflegeberufe; Fachkrankenschwester in der Psychiatrie, Lehrbeauftragte und Leiterin der Weiterbildung Fachpflege Psychiatrie an der Fachhochschule Frankfurt am Main, Herausgeberin der Fachzeitschrift "praxis wissen psychosozial" und Autorin von Fachbüchern über psychiatrische Pflege. Sie ist von Beginn an in der DGSP und deren Gremien aktiv, Sprecherin des AK Pflege der DGSP. Zudem ist sie in vielen Gremien tätig, z. B. im Beirat der Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege e. V. und im Vorstand des Vereins zur Förderung der historischen Pflegeforschung e. V.
  • Herr Dr. med. Christian Schäfer ist Chefarzt der Altenburger Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM) und war schon in der Schweiz mit Recovery beschäftigt.
  • Frau Gerlinde Singpiel aus Arnstadt ist Expertin in eigener Sache und die zweite Vorsitzende des Vereins EX-IN- Thüringen e.V.
  • Die Genesungsbegleiterin Frau Jutta Slowenski aus Eschwege ist Expertin in eigener Sache und setzt sich seit Jahren aktiv mit ihrer eigenen Recovery auseinander
  • Der ehemalige Heimleiter und Pflegedienstleiter Günter Storck aus Königslutter ist langjähriger Vorsitzender der DGSP, Gutachter für Hilfebedarfsgruppen in der stationären Eingliederungshilfe, Dozent in verschiedenen sozialen Bildungseinrichtungen und Moderator von Psychose-Gruppen
  • Herr Rainer Stötter ist Experte in eigener Sache und unter anderem im Vorstand des Altenburger Selbsthilfevereins Einblicke e.V. und des Thüringer Landesverbands Psychiatrie-Erfahrener (TLPe) e.V.
  • Frau Eva Straub aus Gaimersheim ist im Vorstand des Bayerischen Landesverbands der Angehörigen psychisch Kranker (LApK) e.V. sowie Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbands der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) e.V.
  • Der Diplompsychologe Herr Michael Swiridoff aus Altenburg ist Arzt für Psychiatrie und Neurologie/Psychotherapie, Psycholog. Psychotherapeut und ehemaliger Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Evangelischen Lukas-Stiftung Altenburg
  • Frau Christine Theml aus Jena gründete und leitete von 2000 bis 2012 den Thüringer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener (TLPe) e.V.
  • Herr Jörg Utschakowski aus Bremen ist Diplom-Sozialarbeiter und -pädagoge sowie Lehrbeauftragter an der Hochschule Bremen. Er koordiniert Peer-Projekte sowie Ex-In Deutschland. Der Herausgeber des Buches "Vom Erfahrenen zum Experten" ist Mitbegründer der EX-IN Bewegung

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Förderer der Tagung

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Förderern der Tagung, die die Veranstaltung möglich gemacht haben.

Förderer der Tagung

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Das Bettenprojekt

Das Bettenprojekt
Ein anderes Bettenprojekt

Das Bettenprojekt als günstige Übernachtungsgelegenheit für Psychiatrieerfahrene ließ sich leider so nicht umsetzen, weil die Turnhalle nur ab Freitag Abend um 22:00 Uhr zur Verfügung stehen würde. Wir bemühen uns aber nach wie vor darum, noch kurzfristig eine andere Lösung zu finden. Wenn Sie Interesse am Bettenprojekt haben, dann sehen Sie bitte an dieser Stelle in einigen Tagen wieder nach.
Bis dahin verweisen wir zunächst auf die Tourist-Info Erfurt, Telefon (0361) 66400, um günstige Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Die Jugendherberge in der Hochheimerstraße 12 erreichen Sie unter der Telefonnummer (0361) 56267-05 bzw. jh-erfurt@djh-thueringen.de

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Die Veranstalter

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Preise und Teilnahmegebühren

Teilnahmegebühren

  • Regulärer Preis : 50 €
  • Menschen mit Schwerbehinderung, ALG II-Empfänger, Studenten: 25,00 €
  • Taschengeldempfänger, Heimbewohner,Assistenten 15 €
  • Tagespreise
    Regulärer Preis : 35 €
    Menschen mit Schwerbehinderung, ALG II-Empfänger, Studenten: 20,00 €
    Taschengeldempfänger, Heimbewohner,Assistenten 10 €

Extras

  • 2x Mittagessen insgesamt zu 8 €
    • Freitag: Cous-Cous Royal mit Gemüse, Sauce und Salat
    • Samstag: Reis mit Currysoße, veganem Gyros und Salat
    • Änderungen vorbehalten
  • Kulturprogramm: 12 €

Zahlung der Teilnahmegebühr und der Extras
Überweisen Sie vorzugsweise nach der verbindlichen Anmeldung zur Tagung die Tagungsgebühr unter Angabe Ihres Namens und des Betreffs "Fachtag 2014" im Vorfeld auf unser Konto. In begründeten Ausnahmefällen bezahlen Sie bitte beim Tagungsbüro vor Ort.

Kontoverbindung
Einblicke e.V. unterhält das Konto 12 00 02 65 23 (IBAN DE13 8305 0200 1200 0265 23) bei der Sparkasse Altenburger Land mit der Bankleitzahl 830 502 00 (BIC HELADEF1ALT).

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Anmeldung

Anmeldung via

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Anerkennungen als Fortbildungsveranstaltung

  • Information für Mediziner: Die Anerkennung als ärztliche Fortbildungsveranstaltung wird beantragt
  • Information für beruflich Pflegende: Die Vergabe von Punkten wird beantragt

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Kontakt zum Tagungsbüro

Anfragen, Anregungen und Kritik können Sie gerne anbringen unter

  • der Telefonnummer des Tagungsbüros beim EX-IN-Landesverband Thüringen e.V. unter (0361) 65 39 01 12
  • der Telefonnummer vom Bereitschaftshandy des Tagungsbüros unter (01573) 14 14 926 (E-Plus)
  • der Telefonnummer des Vereins Einblicke e.V. (03447) 31 70 75
  • oder via Email an den Veranstalter

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Die Ansprechpartner

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Die Kunstausstellung

"studio hopezone"
Malgruppe um Frau Kerstin Hoppe

Studio hopezone
Was ich auch tue, meist steckt ein Grund dahinter. Das lässt sich sichtbar machen -visualisieren.
Ein Mensch friert, ich male eine blasse Gestalt vor eisblauer Landschaft.
Ich bin glücklich. Schwebende lächelt engelsgleich von rosaroter Wolke.
BILDER. Sie zeigen den Zusammenhang von FIGUR und GRUND.
Anders ausgedrückt:
Sie reflektieren auch die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt-Mensch in der Natur, Mensch in sozialer Gemeinschaft, Mensch in seinem individuellen Erlebnisraum. Immer entsteht das Bild aus Figur UND Grund, egal, ob es sich thematisch um Personen, Gegenständliches, Architektur oder abstrahierte Formen handelt. Die Figur bezeichnet in der sie umgebenden Restfläche den Gestaltungsraum, formuliert mit ihr die Bildaussage.
Das Abbild beschäftigt uns also aus philosophischer und gestalterischer Sicht. Was wir erleben oder beobachten, wie es uns beeindruckt, erschreckt, erfreut oder zum Staunen bringt, möchten wir mitteilen und uns bewusst machen. Oft geht es um Emotionen und Eindrücke, die schwer in Worte zu fassen sind.
Wir entdecken, dass es hilfreich ist, die Wahrnehmung zu schärfen.
Wir versuchen all das Unbeschreibliche in Farben, Formen, Strukturen und Rhythmen auszudrücken. Wir erleben Freude am Experimentieren und am Zugewinn von Verständigungsmöglichkeiten. So werden unsere Beobachtungen und Stimmungen in Sichtbares verwandelt und zeigen so etwas von der inneren Welt jedes Einzelnen.
In diesem Austausch geschieht manchmal ein ANKOMMEN, ZU SICH FINDEN. Dies stärkt, bringt uns Einzelwesen wieder in Kontakt mit unserer Umgebung. Begeisterung nimmt der Mensch positiv wahr in Form von Wertschätzung und Freude am Dasein. Wir teilen Zeit miteinander und halten Augenblicke fest, die uns erfüllen. Es hilft, der Raserei, dem Druck und der Enge unserer Lebenswelt gestaltend zu begegnen und in Räume der Besinnung auszuweichen. Hier finden wir Zuversicht und Mut zur schöpferischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Weg. -hopezone: hope, wie Hoffnung; zone, unser Gebiet...
Leben ist wie Zeichnen ohne Radiergummi. Zeichnen ohne Radiergummi ist wie Leben.
Die Träume sind ein Korrektiv, eine kreative Möglichkeit, Wirklichkeit zu begreifen und zu verändern.

Kerstin Hoppe



"Kreatives Gestalten"
Kreativgruppe um Herrn Manuel Kunze

Ich kann nicht Malen!
Diesen Satz hat fast jeder und jeder gesagt, die sich hier im Haus in der Psychosozialen Kontakt- und Begegnungsstätte, im Keller, jeden Mittwoch zum gemeinsamen Malen zusammenfinden. Aus der Gruppe „Kreatives Gestalten“ in der viele unterschiedliche Bastelideen umgesetzt wurden, entstand nach und nach eine Gruppe, in der das Malen mit Acrylfarben im Vordergrund stand.
Aus vorsichtigen, manchmal zaghaften Versuchen entstanden dann nach und nach immer ausdrucksvollere Bilder.
Oder es wurde mit viel Überschwang begonnen, nicht mit Farbe gespart und dann gespürt, das manchmal Weniger auch mehr Wirkung erzielen kann.
So hat sich nun eine feste Gruppe gefunden, die mit viel Spaß am Malen und Gestalten immer wieder neue Herausforderungen sucht.
Ob mit Acrylfarben, Ölpastell, Pastellkreide, oder mit Farbstiften, alle Malmittel stehen zur Verfügung und werden gerne ausprobiert.
Und mittlerweile sind sich alle sicher, dass es nun heißen muss:
Jeder kann Malen!

Manual Kunze

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Das Catering von Wam Kat

Der gebürtige Holländer Wam Kat hat zwei Doktortitel. Der Psychologe und Soziologe aus dem Brandenburgischen Weitzgrund hat sich jedoch dazu entschlossen, ganz andere Wege zu gehen und versorgt nun seit 35 Jahren schon Tausende von Teilnehmern an Großveranstaltungen, Demonstrationen und Protestveranstaltungen mit seinem hervorragenden Essen. Der 57-jährige Wam Kat ist spezialisiert auf veganes Essen.
Lesenswert auch sein Buch 24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung: Mancher Konflikt löst sich in Luft auf, wenn man etwas Gutes zusammen isst. Und das nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Protestcamp oder im Fluechtlingslager. Wam Kat zeigt, dass sich mit dem Kochlöffel die Welt verblüffend einfach verbessern lässt. Sein Kochbuch macht deutlich, was Küche mit Politik zu tun hat.
Von der niederländischen Künstlerkolonie seines Vaters am Ende des Zweiten Weltkriegs über die Anti-Atombewegung der 80er-Jahre und die Flüchtlingslager des Balkankriegs bis zum G8-Gipfel in Heiligendamm - Wam Kat erzählt Geschichte aus einer einzigartigen Perspektive: Aus der Sicht eines Kochs, der soziale Bewegungen auf hohem Niveau durchfüttert und so Normalität schafft, wo Ausnahmezustände herrschen. 24 Rezepte und 24 Geschichten aus dem Leben von Wam Kat, dem Mitbegründer des niederländischen Kochkollektivs Rampenplan. Pragmatisch und unabhängig, ironisch und klug.

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Spenden für die Fachtagung

Wir versuchen als mildtätiger Verein, den Fachtag für Sie so günstig als nur möglich zu gestalten, da wir der Meinung sind, dass das Thema Recovery für jeden Psychiatrieerfahrenen und auch die Angehörigen und die Profis von großer Wichtigkeit ist. Die sich derzeit formierende Recovery-Bewegung wird mit Sicherheit die psychiatrische Welt, so wie wir sie jetzt noch kennen, grundlegend verändern.

Gerne können Sie uns unterstützen durch eine Spende, die Sie von der Steuer abziehen können. Mehr zu diesem Thema und unsere Kontodaten finden Sie hier.

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Die Kooperationspartner

Kooperationspartner

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Den Tagungsflyer herunterladen

Den Tagungsflyer (PDF vom 18. Februar 2014) ansehen
Druckerschonende Version herunterladen

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Informationen zur Anreise

Mit der Bahn nach Erfurt Hauptbahnhof
Zur Reiseauskunft der Deutschen Bahn

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Erfurt zur Fachhochschule

Anfahrt vom Hauptbahnhof zur Haltestelle Anger

Als Bahnreisender werden Sie am Erfurter Hauptbahnhof ankommen. Vor dem Bahnhof finden Sie rechtsseitig einen Taxistand, linksseitig in der Bahnhofsunterführung Haltestellen für Bus und Stadtbahn. Fahren Sie mit einer beliebigen Stadtbahnlinie stadteinwärts zum zentral gelegenen Anger, der nur eine Station vom Hauptbahnhof entfernt ist.

Vom Anger zur Fachhochschule mit der Straßenbahn Linie 2

Steigen Sie um in die Linie 2 in Richtung Ringelberg und fahren Sie bis zur Haltestelle „Hanseplatz/Fachhochschule“. Gehen Sie von hier aus wenige Meter zurück und biegen Sie beim Reisebüro nach rechts in die Lübecker Straße. Die Fachhochschule ist von der Stadtbahnhaltestelle auch ausgeschildert (mit "FH").

Vom Hauptbahnhof mit dem Bus Nummer 9 zur Fachhochschule

Vom Hauptbahnhof gelangt man mit der Buslinie 9 (Richtung Nordbahnhof) nach 3 Haltestellen zur Haltestelle „Steinplatz“. Zum Campus Altonaer Straße wenden Sie sich an der Haltestelle bitte nach rechts und biegen Sie nach wenigen Metern links in die Hamburger Straße ein. Nach etwa 150 Metern kreuzt die Altonaer Straße und Sie sehen die Fachhochschule Erfurt linkerhand vor Ihnen.

Zu Fuß vom Hauptbahnhof zur Fachhochschule

Sie können vom Hauptbahnhof natürlich auch zur Fachhochschule Erfurt laufen. Der Weg dauert etwa 15-20 Minuten. Folgen Sie dazu der obigen Beschreibung der Stadtbahnlinien.

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Ein Hotel suchen

Benutzen Sie bitte die Hotelsuche der Tourist-Info Erfurt, Telefon (0361) 66400, um eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.

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Die Macher der Tagung

Die Tagung ist eine Initiative der Selbsthilfe und gründet auf einer Idee aus den beiden Selbsthilfegruppen Abendgruppe und Nachmittagsgruppe, die zum Selbsthilfeverein Einblicke e.V. gehören. Auch der EX-IN Landesverband Thüringen e.V. wird kontrolliert von Menschen, die eine psychische Erkrankung haben.Die Mithelfer, die während der Veranstaltung vorwiegend im Hintergrund für Sie tätig sind, sind Psychiatrieerfahrene aus den beiden Vereinen. Eine kleine Ehrerbietung an die ehrenamtlich tätigen Aktivisten, für deren Einsatz wir sehr dankbar sind, ist während der Kulturveranstaltung geplant.

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Im Newsletter registrieren

Falls wir Sie bezüglich des Fachtages auf dem Laufenden halten sollen, dann tragen Sie sich bitte weiter unten unter "Sign Up" in der Interessentenliste ein.

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Datum: 
Freitag, 14 März, 2014 - 09:30

Standort

Fachhochschule Erfurt
Altonaer Straße 25 Audimax
99051 Erfurt , TH
Deutschland
Thüringen DE

Kommende Termine

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