Mediation im sozialen Umfeld

Mediation im sozialen Umfeld

Probleme im sozialen Umfeld

Die psychischen Probleme, die zumeist psychiatrischer Beratung und Behandlung bedürfen, äußern sich meistens als Konflikte im sozialen Umfeld. Beide involvierten Gruppen, die Betroffenen und die Umgebung  interagieren miteinander. Die Betroffenen beschweren sich über Menschen in ihrem Umfeld und diese Personen beklagen sich über die Psychiatrie-Erfahrenen, welche psychisch mehr oder weniger auffällig sind. Jede der beteiligten Seiten konstruiert dabei eine Täter-Opfer-Beziehung. Jeder empfindet den Anderen als Täter und sich selbst als Opfer. Daraus resultiert entweder ein schier endloser Machtkampf oder aber eine Pattsituation, in der sich nichts mehr beweht. Der Betroffene verliert dabei die Chance, sein Leben konstruktiv zu planen und seine Probleme zu meistern.

Empowerment heißt in diesem Falle, festgefahrene Konfliktstrukturen aufzuweichen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten wieder zu entfalten. Meditation ist eines der Mittel der Wahl. Das Menschenbild der Mediation setzt auf Individualität, Autonomie und Selbstbestimmung und ist damit gegen Abhängigkeit, Kommunität (Gemeinschaften) und Fremdbestimmung ausgerichtet. In Deutschland wird Mediation erfolgreich betrieben bei Ehescheidungen und anderen familiären Schwierigkeiten, während sie in anderen Ländern auch in der Politik, bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder bei Problemen mit der Nachbarschaft Anwendung findet. Im vorliegenden Text soll Mediation dazu dienen, im Bereich der Sozialpsychiatrie Anwendung zu finden.

Die Psychiatrie ist oft involviert bei Problemen der psychisch Kranken mit ihrem Umfeld. Erhält nun einer der Konfliktpartner eine psychiatrische Diagnose, dann betrachtet ihn die traditionelle psychiatrische Denkweise als Täter und die Angehörigen als Opfer. Wird der Betroffene stationär untergebracht oder medikamentös behandelt, dann unterbricht dies die schwelenden Konflikte. Erleichterung und Dankbarkeit über den psychiatrischen Eingriff macht sich dann breit im Umfeld des Betroffenen. Die Profis haben sich damit mit den Angehörigen , Nachbarn usw. solidarisiert. Sie sind also zu einer festen Bezugsgröße im psychodynamischen Beziehungsgefüge geworden. Kommt es nun früher oder später zur Entlassung des Betroffenen aus der Psychiatrie, dann etabliert sich zumeist der alte Konfliktzustand wieder und Enttäuschung macht sich unter den Angehörigen breit, die keine Unterstützung mehr erhalten. Haben sie Angst vor dem noch brodelnden Konfliktherd, dann werden sie alles daran setzen, den Behandler davon zu überzeugen, dass eine frühzeitige Entlassung des Betroffenen für diesen nicht gut sei.

Im Gegensatz zur klassischen Denkweise geht der familientherapeutische Ansatz davon aus, dass die Familie psychische Krankheiten verursacht. Da gibt es beispielsweise die kontrovers diskutierte Begrifflichkeit der schizophrenogenen Mutter. Flapsig ausgedrückt findet sich diese Aussage in der Äußerung, in dieser Familie würde man wohl auch verrückt werden. Der Spieß wurde umgedreht und der Betroffene als Opfer und die Familienangehörigen als Täter betrachtet. Wir kennen auch den sogenannten krank machenden Arbeitsplatz, bei dem es ähnlich gelagert ist.
Ohne solche kausalen Zusammenhänge kommt die Netzwerktheorie aus. Diese analysiert die unterstützenden und belastenden Faktoren in einem sozialen Beziehungsgefüge (Netzwerk) und versucht, daraus Problemlösungsansätze zu entwickeln. Genau das Netzwerk ist das System, in dem die Konflikte stattfinden und in dem sich Lösungen finden lassen. Bestehende Netzwerke können beispielsweise durch die Einbeziehung einer sozialpsychiatrischen Tagesstätte erweitert werden.

Nehmen wir als Beispiel einen Mann, der durch die paranoiden Vorwürfe seiner Frau unter starken Druck gesetzt wurde. Mit der vom Mann bewirkten Klinikeinweisung der Frau begann dann eine neue Eskalationsstufe. Nun gilt es, Lösungen zu finden, aus denen keiner der Beteiligten als Sieger hervorgeht zwischen den Extremen einer Einweisung zuungunsten der Frau und dem Zuhausebleiben zuungunsten des Mannes. 
Die Mediation versucht nun, in Konflikten zu vermitteln. Dabei distanziert sie sich vom Täter-Opfer-Schema und versucht als Methodik der Problemlösung in konstruktiver Art und Weise Lösungen zu suchen, um zu deeskalieren und Konflikte zu bewältigen. Verlierer und Gewinner sollen vermieden und mehr Kompromisse gefördert werden. Bei einem Kompromiss müssen beide Seiten etwas nachgeben und auf die umfassende Durchsetzung ihrer Bedürfnisse verzichten.

Die Mediation basiert auf den folgenden Grundprinzipien:

  • Der Mediator als neutraler Berater der Konfliktparteien
  • Bei der Vorbereitung der Gespräche, die auch einzeln stattfinden können, kommt es zur Motivierung für diese Beratungsform
  • Zuerst stellen die Parteien die Probleme aus ihrer Sicht dar
  • Die Parteien überlegen gemeinsam mit dem Mediator die möglichen Ziele der Mediation
  • Es ist nicht Aufgabe der Mediation, die zurückliegende Problematik zu bearbeiten. Doch kann die Analyse einzelner, konkreter Problemsituationen für die Planung der Zukunft wichtig sein.
  • Als Prämisse für die Zukunft ist zu erarbeiten, wie die Parteien miteinander auskommen können, ohne dass die Probleme eskalieren.
  • Die Übereinkunft wird überprüft und gegebenenfalls korrigiert

Mediation kommt oft bei Familien oder anderen nahestehenden Bezugspersonen zum Einsatz. Oft trifft man dabei auf eine starke Verunsicherung durch Hilflosigkeit und Schuldgefühle. Überbefürsorgung und Arztgläubigkeit werden als Allheilmittel für die Schwierigkeiten angesehen und der Betroffene reagiert mit Abwehr und Verunsicherung.
Konfliktpartner sind nicht nur die persönlichen Bezugspartner. Oft sind es andere Personen in der Hausgemeinschaft, Nachbarn oder auch der Hausmeister. Konflikte am Arbeitsplatz können auch im Zusammenhang mit psychischen Problemen auftreten. In diesem Falle kann sich auch ein Mitarbeiter des psychosozialen Dienstes für Schwerbehinderte im Berufsleben als Mediator anbieten.
Selbst in der akuten Krisenhilfe kann Mediation zum Einsatz kommen als Methode der gewaltfreien Konfliktlösung.
Mediation kann zum Einen gegenwärtige Probleme mit kurzfristiger Perspektive lösen als auch langfristige Planungen, etwa die Rückkehr in die Familie nach dem Aufenthalt in der Klinik, unterstützen.
Natürlich hat die Konfliktlösung erst einmal nichts mit Heilung zu tun. Doch kann die Verbesserung der Kommunikation durch verständnisvolle Gespräche in entspannter Umgebung dafür sorgen, dass der Betroffene eine psychiatrische und therapeutische Beratung und Behandlung aufnimmt. Er wid in seiner Entscheidungskompetenz gestärkt.

Methoden der Mediation

Aufgaben und Rolle des Mediators

Mediatoren handeln gänzlich neutral und bewerten nicht die einzelnen Beteiligten samt ihrer Verhaltensweisen. Auch ergreifen sie nicht Partei für eine der Seiten. Um die konkreten problematischen Situationen zu analysieren, beschreiben sie Verhaltensweisen, die Gefühle und  die Reaktionen der Beteiligten aus ihren Blickwinkeln. Aufgabe des Mediators ist es, die wechselseitigen Reaktionsweisen zu erkennen und zu verstehen. Dabei gelten die Bedürfnisse, Vorstellungen und Gefühle des Betroffenen als gleichwertig zu den Bedürfnissen, Vorstellungen und Gefühlen des Angehörigen. Es gilt, jeden ernst zu nehmen, selbst die Äußerung wahnhafter Ideen, von Ängsten, ungewöhnlichen Vorstellungen und Plänen.

Als Gesprächsleiter achtet der Mediator darauf, dass die Gesprächsregeln eingehalten werden. Der andere soll ausreden können und jeder zu Wort kommen. Bewertungen sind zu vermeiden ebenso wie Interpretationen des anderen. Anstatt dessen sollen Ich-Aussagen gemacht werden. Ein guter Mediator ist ein kreativer Planer, der nach neuartigen, komplexen Lösungen sucht und damit den Horizont der bisherigen Versuche der Parteien, mit den Schwierigkeiten zurechtzukommen, überschreitet.

Der Mediator untersucht die Selbstbilder und wechselseitigen Fremdbilder der verschiedenen Parteien und teilt als Berater auch die eigenen Fremdbilder sowie sein Selbstbild mit.

Vorbereitende Motivation

Gerade im psychiatrischen Feld ist die Motivation zu einvernehmlichen Lösungen der Konflikte problembehaftet. Auf der einen Seite sind die Betroffenen nur schwer zugänglich, wenn ihre Vorstellungen bisher kritisiert wurden von den anderen Menschen und ihre Ideen abgelehnt wurden. Auf der anderen Seite erwarten die Angehörigen vom Behandler Unterstützung in Form einschränkender Maßnahmen dem "Kranken" gegenüber und eine rasche und effektive Behandlung seiner "Störungen". Sie haben in der Regel nicht vor, sich in den akuten Konfliktsituationen mit seinen "verrückten" Ideen und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.
Probleme lassen sich eher lösen, wenn alle Beteiligten ernst genommen werden. Den Betroffenen stimmt es meistens froh darüber, dass seine Meinung, seine Erlebnisse und seine Bedürfnisse Gehör finden. Wichtig wird ihm auch seine Hilfesuche sein eben dann, wenn seine Bedürfnisse anderen Menschen als unsinnig erscheinen. Die Angehörigen werden sich eher genervt fühlen, befürchten Schwierigkeiten mit den Nachbarn oder haben Angst um den "Patienten" und um sich selbst.

In dieser Vorbereitungsphase kommt es nicht auf die Diskussion der Ursachen oder psychiatrischen Theorien und Diagnosen, sondern um das Ausloten der Verhaltensweisen der Beteiligten. Diese Verhaltensweisen sind dann der Dreh- und Angelpunkt für die Lösungsalternativen. Um kreative Lösungen entwickeln zu können, sollte der Mediator über ein profundes theoretisches Hintergrundwissen verfügen.

Ein junger Mann ist der Meinung, seine Mutter wolle ihn mit dem von ihr zubereiteten Essen vergiften. In der Vorbereitungsphase ist dies sein eigentliches Problem. Mutter, Vater und Geschwister drängen dahingegen auf eine schnelle psychiatrische Lösung und die Beendigung der Wahnideen. Dies kann jedoch nicht einvernehmlich erreicht werden, es sei denn Gewalt in Form einer Zwangseinweisung, käme ins Spiel. Die Motivierung knüpft nun an an dem Konflikt zwischen Sohn und Mutter, Es geht darum, herauszufinden, was er eigentlich bezwecken möchte, wie sich die Mutter verhalten soll und ob sie ihn noch bekochen soll. Auch ist zu klären, ob der Sohn eine Lösung sieht, ob Erleichterungen für ihn existieren, was seine Ängste verschlimmert und was sie mindert. Wie geht er um mit der Absicht der Eltern, eine Zwangsbehandlung einzuleiten? Die Eltern zu motivieren dürfte nicht schwer sein, wenn sie nach ihren Bedürfnissen, Gefühlen und Ängsten befragt werden. Die Geschwister können eventuell vermitteln und werden ebenso zu den Gesprächen eingeladen.

Ziele und Verfahren

Hauptziel der Mediation ist die Vermeidung zukünftiger Konfliktsituationen und Eskalationen. Gemeinsame Überlegungen und Vereinbarungen weisen den Weh dorthin. Dabei werden vorzugsweise pragmatische Lösungen in Betracht gezogen. Es geht dabei nicht um grundlegende Meinungsverschiedenheiten über Lebensstile oder den Umgang mit einer Erkrankung. Das Ziel ist die praktische Konfliktlösung. Dies kann erhebliche Konsequenzen haben wie etwa den Umzug einer Partei.

Das Vorgehen durchläuft mehrere Phasen:

Fokussierung

Herausfinden und Beschreibung des Problems. Dies kann ein sehr mühsames Verfahren sein, wenn die Parteien zu Grundsatzdiskussionen neigen, alte Geschichten aufwärmen oder sich gegenseitig Ratschläge erteilen wie "Nimm erst einmal Deine Medikamente".

Die im Vordergrund stehenden Konflikte können auch die Folge eines dahinter liegenden Konfliktes sein. So sind Aggressionen oft die Folge eines Gefühls der Angst oder der Bedrohung. Die Aggressionen sind in diesem Falle das sekundäre Verhalten. Somit muss das Ziel der Mediation die Vermeidung des primären Gefühls sein.

Das Problem findet sich wieder in den subjektiven Wahrnehmungen, Gefühlen und Vorstellungen der Kontrahenten. Der junge Mann muss zur Kenntnis nehmen, dass die Mutter schwer gekränkt ist, weil er ihr böse Absichten unterstellt. Diese Kränkung ist der wunde Punkt der Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Der Wahn des jungen Mannes ist nur der sekundäre Konflikt. Der Wahn an sich kränkt die Mutter nämlich nicht.

 Die Mediation dient der Lösung des akuten Konflikts in der Beziehung und nicht der Heilung des Wahns.

Mediation verbalisiert, sie bringt die psychodynamische Wechselwirkung zwischen den Konfliktparteien zur Sprache. Erkenntnisse werden veranschaulicht und die einzelnen Sichtweisen können sich ändern.

Artikulation der Wünsche

Die Wünsche an den anderen werden zur Sprache gebracht. Was erwartet wer von wem in positiver oder negativer Weise? Maximalwünsche können ausgelotet werden, aber es geht mehr um die Toleranzgrenzen, die erarbeitet und ausgehandelt werden können. Die Ermittlung von beidseitig gangbaren Mittelwegen führt zu Kompromissen und damit zu teilweisen Abstrichen an den eigenen Forderungen an den Anderen.
Zielsetzung

Die konkreten Ziele ergeben sich direkt aus den artikulierten Wünschen. Die Ziele können sich auf das Zusammenleben im Alltag beziehen oder weitreichende Veränderungen sein wie etwa der Auszug aus dem Elternhaus oder der Krankschreibung im Arbeitsverhältnis. Die vorläufige Trennung der Konfliktparteien entspannt oft die Situation und beinhaltet die Chance eines Neuanfangs.

Vereinbarungsteil

Den Abschluss des Verfahrens bildet eine Vereinbarung zwischen den Parteien, wie sich die Beteiligten zukünftig zu verhalten haben, um das Aufkommen und Eskalieren von Konflikten zu vermeiden. Die Nachverfolgung des Erfolgs der Vereinbarungen durch wiederholtes Nachfragen kann zweckmäßig sein. Eventuell wird ja wegen der Veränderungen in den Sichtweisen und Bedürfnissen der beiden Parteien eine neue Mediation gewünscht.

Abgrenzungen und Grenzen

Die Mediation ist kein psychotherapeutisches Verfahren, wobei Gemeinsamkeiten sichtlich vorhanden sind. Sehr ähnlich ist die Mediation der systemischen Familientherapie. Der Verhaltenstherapie stehen wiederum Lernprozesse und Vereinbarungen nahe. Angelehnt ist das gesamte Verfahren an die Gesprächstherapie.

Die Psychotherapie fordert im Gegensatz zur Mediation Motivation. Die Mediation hat also einen niederschwelligen Zugang. Es besteht keine Not, Bekenntnisse abzulegen oder seine Biografie und Wertehaltungen zu benennen. Hilfsangebote, die eine tief greifende Beschäftigung mit den Konflikten erfordern, werden von den Familien gerne vermieden. Das Nichteinfordern von Motivation stellt gleichzeitig einen Schutz dar vor erneuten Hoffnungen auf Veränderungen und der daraus möglicherweise resultierenden Enttäuschung.

Im Unterschied zur Verhaltenstherapie erwartet die Mediation keine Lernprozesse. Diese sind höchstens ein erfreulicher Nebeneffekt. Dennoch können die Parteien vom Mediator viel lernen, wenn er seine Wahrnehmungen darstellt und gezielte Fragen stellt.

Empowerment hat auch mit Recht und Unrecht zu tun. Mediation hinterfragt diese Sachverhalte jedoch nicht. Natürlich werden eventuell juristische Bestimmungen und Möglichkeiten zur Sprache kommen, wenn sie auf die Konflikte oder die Lösungsansätze zutreffen. In Frage kämen beispielsweise psychiatrische Zwangsmaßnahmen, Aspekte des Strafrechts, Hausrechts, Unterhaltsrechts, Mietrechts usw. Doch ist der Mediator kein Anwalt, der für eine Seite kämpft, obwohl zu seiner Ausbildung auch einschlägige Rechtskenntnisse gehören.
Empowerment will gerade Rechte durchboxen. Mediation basiert jedoch auf Good-Will und will Konfrontationen vermeiden. Die Durchsetzung von Rechten bedarf also einer anderen Vorgehensweise, wobei beide Verfahren ihre Daseinsberechtigung haben.

Die Mediation eignet sich gerade dann als Empowerment-Strategie, wenn es um Gleichberechtigung geht in Situationen, in denen ansonsten der Gesunde Recht erhält und die als krank definierten Menschen kaum Gehör finden. Die Mediation ist auch zielführend als nicht konfrontative Lösung zur Stabilisierung von erwünschten sozialen Beziehungen. Eine Grenze ziehen die Momente, wenn eine Partei auf zu viel verzichten muss und sehr wesentliche, auch rechtliche, Einschränkungen akzeptieren soll. In diesem Falle kann eine andere Form der Konfliktbearbeitung gewählt werden.
Die Mediation ist ein Versuch, den guten Willen einzufordern. Gelingt die Motivation trotz gewissenhafter Bemühungen nicht oder sind die Parteien zu einem Kompromiss nicht fähig, weil sie einen unversöhnlichen Machtkampf führen, dann war der Versuch vergebens. Da es sich um einen Versuch mit unklarem Ausgang handelt, ist schon ein guter Schuss Optimismus nötig, die Mediation zu beginnen.  Bei einer missglückten Mediation handelt es sich auch nicht um einen echten Misserfolg. Immerhin  hat man nichts unversucht gelassen, um ein Ergebnis herbeizuführen. Und das ist immer noch besser als den sicheren Weg zu gehen, der die Selbsthilfekräfte ignoriert.

Mediation trägt zur Autonomie bei, weil sie auch dem Betroffenen seine Verhandlungsfähigkeit und Verhandlungsmöglichkeit zugesteht. Soziale Beziehungen können verbessert und erhalten bleiben, ohne dass dies mit Behandlungszwängen gekoppelt wäre.

Kommende Termine

Benutzeranmeldung