Was sind eigentlich "Psychopillen"?

Am 26. Januar 2015 hat Martina Lenzen-Schulte auf der Wissenschaftsseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung alle Vorurteile, die in der Bevölkerung gegen Psychopharmaka bestehen, schon im Titel „Wenn Psychopillen das Gehirn schrumpfen lassen“ auf den Punkt gebracht. Man hätte das nicht von einer seriösen Zeitung erwartet, aber Titel aus der Boulevardpresse ziehen eben auch in der FAZ. Es stellt sich die Frage, was die Autorin eigentlich mit „Psychopillen“ meint. Sind hier die Medikamente, die der Psychiater als Antipsychotika oder auch Neuroleptika kennt, gemeint?

Diabetes: Kurzzeit-Therapie schützt vor Depression

Depressionen sind für Diabetespatienten gefährlich, weil sie deren Erkrankung häufig verschlimmern. Jeder dritte Diabetespatient läuft Gefahr, eine Depression zu entwickeln. Eine neue Kurzzeit-Verhaltenstherapie schützt Betroffene vor der psychischen Erkrankung.

Praxis mit Benzodiazepin-Kiosk

Überstrahlt von der gesellschaftlichen Präsenz der Nikotin- und Alkoholsucht führt die Schlafmittelsucht hierzulande seit Jahrzehnten ein Schattendasein. Die unsachgemäße Anwendung von Benzodiazepinen gedeiht oft auf lückenhaftem Wissen vieler Ärzte und Patienten.

Alkoholintoxikationen bei Jugendlichen rückläufig - Präventionsmaßnahmen zeigen Wirkung

Eine positive Entwicklung zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Kindern und Jugendlichen, die mit der Diagnose akuter Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt worden sind. Im Jahr 2013 wurden bundesweit 23.267 junge Menschen im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund eines akuten Alkoholrausches stationär im Krankenhaus behandelt. Dies entspricht insgesamt einem Rückgang um 12,8 Prozent gegenüber 2012. Bei den 10- bis 14-Jährigen wurden 3.225 Fälle registriert, bei den 15- bis 19-Jährigen 20.042 Fälle.

Bei Familiencoaching Hilfe zur Selbsthilfe geben

Die gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft Taunusdienste unterstützt Langzeitarbeitslose auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt. Unter Leitung ihres neuen Geschäftsführers Klaus-Dieter Stork, der seit November im Amt ist, soll sie noch professioneller werden. Dies soll möglich werden durch eine monatliche Maßnahmenkontrolle, passgenauere Angebote, eine bessere Abstimmung zwischen Jobcenter und Taunusdienste und – ganz neu – einem Familiencoaching.

30 Minuten Deutschland >Folge: 'Crystal Meth'

Ein Beitrag im Medienarchiv

Göppingen: Wie Drogen dich zerstören

Das Spekrum reicht von Alkohol über Cannabis und Exctasy bis hin zu Psychopilzen und zur Droge der jetzigen Generation, "Crystal Meth": Schüler des Berufskollegs haben sich intensiv mit den Gefahren beschäftigt.

Zeit und Raum für Spiritualität in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie

Diakonischer Auftrag einerseits – ökonomische Zwänge andererseits; wie kann ich damit in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen bzw. Menschen, die von Behinderung betroffen sind, umgehen?

Therapie: Auf dem Weg zurück in die Welt

Ein psychisch krankes Mädchen findet in einem therapeutischen Internat eine neue Familie: Die Geschichte einer Rettung.

Das Risiko, als Erwachsener an ADHS zu leiden

Nicht nur Kinder leiden unter ADHS. Bei Erwachsenen ist die Krankheit aber seltener. Ein Experte fasst die Folgen so zusammen: "Den einen bringt die Krankheit ins Gefängnis, den anderen aufs Podest."

Immer mehr psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche können unter Depressionen, Angstzuständen und Suchterkrankungen leiden. In den vergangenen 20 Jahren sind die Diagnosen von psychischen Erkrankungen bei jungen Menschen rasant gestiegen.
Psychische Störungen bei Kindern

Alkohol tötet über 15.000 Menschen pro Jahr

In Deutschland sterben jedes Jahr mindestens 15.000 Menschen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Das fand das Statistische Bundesamt heraus. Damit sterben mehr Menschen durch Alkohol als durch Unfälle im Straßenverkehr.In Deutschland sind fast zwei Millionen Menschen alkoholabhängig.

Prävention: „Hackedicht“ lehrt Schüler sensiblen Umgang mit Alkohol

Kinder und Jugendliche für den Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren – das ist das Ziel einer gemeinsamen Aktion der Knappschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e.V.: Seit 2010 setzen sich die beiden Organisationen gegen Jugendalkoholismus ein.

Würzburg: Neue Gruppe für Angehörige von bipolar erkrankten Menschen

Bipolare Störungen sind häufig, mindestens zwei Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen. An der Seite jedes Betroffenen stehen Angehörige und Wegbegleiter/innen, die durch die Erkrankung ebenfalls viele Veränderungen und Herausforderungen erfahren. Viele Situationen müssen zusammen mit dem Betroffenen oder für den Betroffenen bewältigt werden.

Neuroleptika lassen das Gehirn in kürzester Zeit schrumpfen

Kürzlich berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung darüber, wie Haloperidol, Flupentixol, Perazin und andere Neuroleptika schwere Hirnschäden verursachen. Vor allem die gefürchteten Spätdyskinesien mit Symptomen wie unwillkürlichen Zuckungen, Tics und auffälligen Bewegungsanomalien an der Zunge, im Gesicht sowie im Bereich von Hals- und Rumpfmuskeln haben stigmatisierende Wirkung auf die Betroffenen.

Große Versorgungsunterschiede zwischen ARm und Reich in den USA

Nach Auswertung von 25 Millionen Interaktionen mit psychiatrischen Einrichtungen ergeben sich in den USA immense Unterschiede in der Behandlung der Patienten / Klienten. (Englischer Text)

Arm, ärmer, behindert

Weiterhin weniger Sozialhilfe für Erwerbsunfähige in Wohngemeinschaften: Arbeitsministerium fordert Sozialbehörden schriftlich auf, ein BSG-Urteil zu ignorieren. Inklusion und Intergration von Menschen mit Behinderung - im Straßenverkehr setzt sie sich langsam durch, nur bei deutschen Ämtern bleibt die Zeit stehen

Woher die Sucht nach Pommes, Pizza & Co. kommt

Forscherinnen aus den USA haben eine Liste von Nahrungsmitteln ermittelt, die suchtähnliches Essverhalten auslösen. Dabei haben sie festgestellt: Alle betroffenen Lebensmittel weisen eine Gemeinsamkeit auf.

Liste der Kassen, die rezeptfreie Medikamente erstatten

Liste der Kassen, die rezeptfreie Medikamente erstatten

Seit 2012 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für rezeptfreie Medikamente, die sogenannten OTC-Arzneimittel, ihren Versicherten erstatten. Die Auflistung gibt Auskunft, welche Kassen welche freiwillige Satzungsleistung anbieten.

Kennen Sie Satzungsleistungen Ihrer Krankenkasse?

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Nur wenige Versicherte wissen, dass ihre Krankenkasse die Kosten für rezeptfreie, apothekenpflichtige Medikamente, sogenannte OTC-Arzneimittel, erstattet. Diese Satzungsleistungen sind je nach Kasse etwas unterschiedlich geregelt.

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